Putin strich wegen Krise Zehntausende Stellen beim Innenministerium

Wegen der Wirtschaftskrise in Russland hat Kremlchef Wladimir Putin rund 110.000 Stellen beim Innenministerium gestrichen. Die Kürzung um etwa zehn Prozent soll besonders die oft aufgeblähten Strukturen in der Provinz betreffen und nicht den Streifendienst, wie ein Behördensprecher in Moskau der Agentur Interfax zufolge sagte.

Der Ukas - der Erlass des russischen Präsidenten - trat am Montag in Kraft. Putin hatte seine Landsleute im vergangenen Jahr mit Blick auf westliche Sanktionen im Ukraine-Konflikt und den niedrigen Ölpreis auf längere Krisenzeiten eingestimmt. Im öffentlichen Dienst gab es Gehaltskürzungen von zehn Prozent. Wegen Massenentlassungen wächst zudem die Arbeitslosigkeit.

Davos/Moskau (APA/AFP) - Russlands Regierungschef Dmitri Medwedew hat mit einem Boykott des Weltwirtschaftsforums in Davos im Jänner gedroht, sollten wichtige russische Geschäftsleute dort nicht willkommen sein. Er reagierte damit am Dienstag auf einen Pressebericht. Demnach sollen auf Druck der USA mehrere russische Geschäftsleute gebeten worden sein, im kommenden Jahr nicht an der Konferenz in Davos teilzunehmen.
 

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Russland droht mit Boykott des Weltwirtschaftsforums

Wien (APA) - Am vierten Tag des Telekom/Valora-Prozesses gegen die Ex-Lobbyisten Peter Hochegger und Walter Meischberger sowie den Ex-Telekom-Austria-Vorstand Rudolf Fischer ging es heute viel um einen Mann, der gar nicht angeklagt ist: Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (ÖVP/FPÖ), für den die Telekom beispielsweise Umfragen zu seinem Image und Privatleben bezahlte.
 

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Telekom/Valora - Privatflug mit Grasser, Weitflug mit Hühnern

Brüssel (APA/AFP) - Die EU-Kommission hat einen Notfallplan für den Fall eines Scheiterns der Brexit-Verhandlungen verabschiedet. Er enthält "eine begrenzte Zahl von Notfallmaßnahmen in vorrangigen Bereichen", wie die EU-Behörde am Dienstag mitteilte.
 

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EU veröffentlicht Notfallplan für Scheitern von Brexit-Verhandlungen