Putin kürzt sich selbst und Beamten Gehälter um zehn Prozent

Wegen der Wirtschaftskrise in Russland hat Präsident Wladimir Putin sich selbst und Regierungschef Dmitri Medwedew bis Ende 2015 demonstrativ das Gehalt um zehn Prozent gekürzt. Von einem entsprechenden Erlass, den Putin am Freitag in Moskau unterzeichnete, sind weitere ranghohe russische Beamte betroffen.

Putins deklariertes Gehalt lag 2013 nach Kremlangaben bei monatlich 306.017 Rubel (damals etwa 6800 Euro). Der Präsident verfügt aber außerdem über zahlreiche staatliche Ressourcen wie Immobilien und Fahrzeuge.

Zudem verordnete Putin - wie zuvor angekündigt - eine Lohnkürzung für die Mitarbeiter der Präsidialverwaltung und des Regierungsapparats um ebenfalls zehn Prozent vom 1. Mai bis zum 31. Dezember. Der Abgeordnete Juri Schuwalow sagte der Agentur Interfax, auch die Parlamentarier seien davon betroffen. Kreml-Beamte verdienten 2013 nach Angaben des Statistikamtes durchschnittlich im Monat 232.375 Rubel (damals 5100 Euro), Regierungsbeamte erhielten 249.178 Rubel.

Der Rohstoffmacht Russland setzt vor allem der niedrige Ölpreis stark zu. Die Regierung steht unter Sparzwang. Kremlsprecher Dmitri Peskow betonte, die Kürzung solle kein Signal an die Privatwirtschaft sein. Arbeitnehmer klagen seit Monaten über Lohnkürzungen. Russland steckt in der schwersten Wirtschaftskrise seit 15 Jahren.

Wien (APA) - Auf die Kritik von Arbeiterkammer-Präsidentin Renate Anderl vom vergangenen Donnerstag, wonach die Vorstandsbezüge der im ATX notierten Unternehmen in Österreich "extrem zu hoch" seien, wirft das Wirtschaftsforum der Führungskräfte der AK-Präsidentin vor, eine "unnötige und nicht auf Fakten basierende Neiddebatte" zu schüren.
 

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Wirtschaftsforum der Führungskräfte: AK schürt Neiddebatte

Wien/Wels (APA) - Die Sporthandelskette Intersport hat im per Ende September abgelaufenen Geschäftsjahr 2017/18 das nach eigenen Angaben "erfolgreichste Jahr seiner Unternehmensgeschichte" hingelegt. Aufgrund zahlreicher Neueröffnungen und hoher Steigerungsraten in den Bereichen Ski, Rad sowie Outdoor stieg der Österreich-Umsatz um 14 Prozent auf 575 Mio. Euro, wie das Unternehmen am Montag bekanntgab.
 

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Intersport - Umsatzsprung dank Filialexpansion und hoher Nachfrage

Brüssel (APA/Reuters) - Italien hat nach Angaben von Wirtschaftsminister Giovanni Tria nicht die Absicht, den von der EU-Kommission zurückgewiesenen Entwurf für den Haushalt 2019 zu ändern. Der vorgelegte Etat sei "sehr maßvoll" expansiv, sagte Tria am Montag vor Journalisten in Brüssel zudem.
 

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Tria: Italien wird seine Haushaltspläne nicht ändern