Puma will bis 2022 deutlich profitabler werden

Frankfurt/Herzogenaurach (APA/Reuters) - Der deutsche Sportartikelhersteller Puma setzt sich nach dem Teilausstieg des Mehrheitsaktionärs Kering für die nächsten Jahre neue Wachstumsziele. Bis 2022 solle der Umsatz jährlich um rund zehn Prozent steigen, teilte der Konzern aus Herzogenaurach am Dienstag anlässlich seines Investorentages mit. Die operative Umsatzrendite (Ebit-Marge) soll spätestens 2022 bei rund zehn Prozent liegen.

Im vergangenen Jahr hatte der Erlös währungsbereinigt um 16 Prozent auf 4,14 Mrd. Euro zugelegt, das Ebit verdoppelte sich auf 245 Mio. Euro. Damit lag die Ebit-Marge bei 5,9 Prozent.

Dazu will Puma ab 2019 zwischen 25 und 35 Prozent des Konzernergebnisses als Dividende an die Aktionäre ausschütten. Für 2017 zahlt Puma eine Dividende von 12,50 Euro je Aktie, was insgesamt den Nettogewinn übersteigt. 160 Mio. Euro bekommt allein Kering quasi als Abschiedsgeschenk. Der französische Luxusgüterkonzern hatte angekündigt, den Großteil seines Puma-Pakets von 86 Prozent an die eigenen Aktionäre weiterzureichen. Größter Puma-Anteilseigner wird damit die französische Unternehmerfamilie Pinault mit 29 Prozent. Kering behält 16 Prozent.

Los Gatos (APA/Reuters) - Das Filmportal Netflix hat mit seinen Abonnentenzahlen die Märkte enttäuscht und seine Aktien auf Talfahrt geschickt. Der mit Produktionen wie "House of Cards" oder "Orange is the new black" bekannte Streamingdienst gewann nach eigenen Angaben vom Montag im zweiten Quartal auf dem US-Heimatmarkt 670.000 neue Nutzer hinzu, international waren es 4,47 Millionen.
 

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Filmportal Netflix enttäuscht - Aktie auf Talfahrt

Wien (APA) - Bei der Telekom Austria ist das Nettoergebnis im 2. Quartal wie erwartet durch eine Markenwert-Abschreibung von 112,5 Mio. auf 58,0 Mio. Euro gedrückt worden. Ohne diesen Effekt im Ausmaß von 72,4 Mio. Euro wäre das Nettoergebnis um 15,9 Prozent gestiegen.
 

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Telekom Austria: Abschreibung drückte Ergebnis im 2. Quartal

Washington (APA/Reuters) - US-Notenbankchef Jerome Powell sieht die US-Wirtschaft trotz der Gefahr eines ausufernden Handelsstreits weiter im Aufwind. Mit der richtigen Geldpolitik bleibe in den nächsten Jahren der Arbeitsmarkt stark und die Inflation in der Nähe von zwei Prozent, sagte Powell am Dienstag in seiner halbjährigen Anhörung vor dem Bankenausschuss des US-Senats.
 

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Fed-Chef sieht US-Konjunktur trotz Handelsstreit optimistisch