PSA-Konzern will sich von 1.300 Mitarbeitern trennen

Paris (APA/AFP) - Der französische Autobauer PSA will sich heuer Jahr von rund 1.300 Mitarbeitern trennen. Der Konzern mit den Marken Peugeot, Citroen und Opel macht dafür als eines der ersten Unternehmen in Frankreich von dem gelockerten Kündigungsschutz Gebrauch, wie die Nachrichtenagentur AFP am Dienstag von Gewerkschaftern erfuhr.

Die älteren Mitarbeiter sollten freiwillig mit Abfindungen die Firma verlassen, hieß es. Der Konzern habe zugesagt, dafür 1.300 jüngere Menschen unbefristet neu einzustellen und 2.000 Ausbildungsplätze zu besetzen.

Dafür bedarf PSA noch der Zustimmung von Gewerkschaften, die mindestens 50 Prozent der Belegschaft vertreten. Die Gewerkschaft CGT warf dem Autokonzern vor, mittelfristig nur noch "instabile Jobs und Zeitverträge" anbieten zu wollen. Andere Gewerkschaften könnten dagegen zustimmen.

Der gelockerte Kündigungsschutz ermöglicht Unternehmen einen Stellenabbau ohne Sozialplan. Präsident Emmanuel Macron hatte das umstrittene Arbeitsmarktgesetz per Verordnung durchgesetzt. Die Bekleidungskette Pimkie kündigte kürzlich als erste an, in Frankreich nach den neuen Regeln mehr als 200 Stellen abbauen zu wollen.

Frankfurt/London/Brüssel (APA/Reuters) - Die Regierungskrise in Großbritannien hält Anleger von Engagements an den Aktienmärkten ab. Der Dax schloss am Freitag knapp im Minus mit 11.341 Punkten und auch der EuroStoxx50 gab auf 3184 Zähler nach. Auch die Wiener Börse hat knapp im Minus geschlossen. Der ATX fiel 1,01 Punkte oder 0,03 Prozent auf 3.134,10 Einheiten. Der US-Standardwerteindex Dow Jones kam ebenfalls kaum vom Fleck.
 

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Brexit-Chaos macht Anlegern weiter zu schaffen

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank Fed steuert laut ihrem Vizechef Richard Clarida auf einen Zinssatz zu, der die Konjunktur weder hemmt noch fördert. Sich auf einem solchen "neutralen" Niveau zu bewegen, sei sinnvoll, sagte der Währungshüter am Freitag dem Sender CNBC. Er sei nicht der Meinung, dass die Erhöhungen der Fed zu weit gingen oder zu schnell vollzogen würden.
 

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Vizechef der US-Notenbank für Zinserhöhungen mit Augenmaß

Rom (APA) - Der italienische Premier Giuseppe Conte plant ein Treffen mit EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, um ihm zu erklären, warum Italien an seinem umstrittenen Haushaltsplan festhält. Anfang nächster Woche werde er Kontakt zu Juncker aufnehmen, berichtete Conte am Freitag im Gespräch mit Journalisten in Rom.
 

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Italien-Budget: Conte plant nächste Woche Treffen mit Juncker