PSA-Konzern will sich von 1.300 Mitarbeitern trennen

Paris (APA/AFP) - Der französische Autobauer PSA will sich heuer Jahr von rund 1.300 Mitarbeitern trennen. Der Konzern mit den Marken Peugeot, Citroen und Opel macht dafür als eines der ersten Unternehmen in Frankreich von dem gelockerten Kündigungsschutz Gebrauch, wie die Nachrichtenagentur AFP am Dienstag von Gewerkschaftern erfuhr.

Die älteren Mitarbeiter sollten freiwillig mit Abfindungen die Firma verlassen, hieß es. Der Konzern habe zugesagt, dafür 1.300 jüngere Menschen unbefristet neu einzustellen und 2.000 Ausbildungsplätze zu besetzen.

Dafür bedarf PSA noch der Zustimmung von Gewerkschaften, die mindestens 50 Prozent der Belegschaft vertreten. Die Gewerkschaft CGT warf dem Autokonzern vor, mittelfristig nur noch "instabile Jobs und Zeitverträge" anbieten zu wollen. Andere Gewerkschaften könnten dagegen zustimmen.

Der gelockerte Kündigungsschutz ermöglicht Unternehmen einen Stellenabbau ohne Sozialplan. Präsident Emmanuel Macron hatte das umstrittene Arbeitsmarktgesetz per Verordnung durchgesetzt. Die Bekleidungskette Pimkie kündigte kürzlich als erste an, in Frankreich nach den neuen Regeln mehr als 200 Stellen abbauen zu wollen.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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