Prozessauftakt gegen Ex-Milliardär Batista in Brasilien

Rio de Janeiro (APA/dpa) - Der einst reichste Mann Brasiliens, der Unternehmer und Ex-Milliardär Eike Batista, muss sich seit Dienstag vor Gericht verantworten. Ihm werden Insider-Handel und Irreführung von Investoren vorgeworfen.

Der deutschstämmige Batista soll laut Staatsanwaltschaft firmenbezogene Daten über riesige Öl- und Gasreserven vor Brasiliens Küste verbreitet und dabei aber verschwiegen haben, dass die Förderung unwirtschaftlich und technisch nicht machbar ist. Zudem soll er 2013 vor dem Bekanntwerden negativer Nachrichten über seinen Ölkonzern OGX Anteile verkauft haben.

Mit einem Urteil in erster Instanz wird frühstens im Jänner 2015 gerechnet. Bis dahin sollen Zeugen vernommen werden. Bei einem Schuldspruch droht Batista möglicherweise eine Haftstrafe. Das Firmenimperium des Unternehmers war im vorigen Jahr zusammengebrochen.

Seit März 2012 hatte der Sohn des früheren Bergbauministers und Präsidenten des Bergbauriesen Vale, Eliezer Batista, fast sein gesamtes Vermögen von geschätzt über 30 Mrd. Dollar (24 Mrd. Euro) verloren. 2011 stand Batista auf der Liste des US-Magazins "Forbes" noch auf Platz sieben der reichsten Männer der Welt.

Ankara/Washington/Genf (APA/dpa) - Auf Drängen Ankaras soll sich die Welthandelsorganisation (WTO) mit den US-Strafzöllen auf Stahl und Aluminium aus der Türkei befassen. Ein entsprechender Antrag zu einem Streitschlichtungsverfahren sei eingegangen, teilte die WTO am Montag mit. Zunächst haben beide Seiten 60 Tage Zeit, miteinander zu reden. In dem Handelskonflikt fahren Ankara und Washington einen harten Kurs.
 

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Türkei bringt Zollstreit mit den USA vor die WTO

Caracas (APA/dpa) - Mit einer ganzen Reihe von Reformen will die Regierung Venezuelas die schwere Wirtschaftskrise beilegen. Angesichts der Hyperinflation werden fünf Nullen aus der Landeswährung gestrichen. Aus einer Million Bolívar fuerte (starker Bolívar) werden ab Montag 10 Bolívar soberano (souveräner Bolívar). Zudem soll der Bolívar künftig an die neue Kryptowährung Petro gekoppelt sein.
 

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Venezuela will Wirtschaftskrise mit Reformen beilegen

München/Berlin (APA/dpa) - Der deutsche Fernbusanbieter Flixbus klagt die Deutsche Bahn wegen der Darstellung seiner Züge im Internet. "Bereits im Juli haben wir Klage eingereicht, weil Flixtrain auf bahn.de nur lückenhaft abgebildet wird", teilte Geschäftsführer André Schwämmlein am Montag auf Anfrage einen Bericht des "Manager Magazin".
 

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Flixtrain klagt Deutsche Bahn wegen Internetübersicht