Prozessauftakt gegen Ex-Milliardär Batista in Brasilien

Rio de Janeiro (APA/dpa) - Der einst reichste Mann Brasiliens, der Unternehmer und Ex-Milliardär Eike Batista, muss sich seit Dienstag vor Gericht verantworten. Ihm werden Insider-Handel und Irreführung von Investoren vorgeworfen.

Der deutschstämmige Batista soll laut Staatsanwaltschaft firmenbezogene Daten über riesige Öl- und Gasreserven vor Brasiliens Küste verbreitet und dabei aber verschwiegen haben, dass die Förderung unwirtschaftlich und technisch nicht machbar ist. Zudem soll er 2013 vor dem Bekanntwerden negativer Nachrichten über seinen Ölkonzern OGX Anteile verkauft haben.

Mit einem Urteil in erster Instanz wird frühstens im Jänner 2015 gerechnet. Bis dahin sollen Zeugen vernommen werden. Bei einem Schuldspruch droht Batista möglicherweise eine Haftstrafe. Das Firmenimperium des Unternehmers war im vorigen Jahr zusammengebrochen.

Seit März 2012 hatte der Sohn des früheren Bergbauministers und Präsidenten des Bergbauriesen Vale, Eliezer Batista, fast sein gesamtes Vermögen von geschätzt über 30 Mrd. Dollar (24 Mrd. Euro) verloren. 2011 stand Batista auf der Liste des US-Magazins "Forbes" noch auf Platz sieben der reichsten Männer der Welt.

Brüssel (APA) - Österreichs Schulden sind im zweiten Quartal des Jahres auf 76,5 Prozent des BIP gesunken. Im Vergleichszeitraum 2017 waren es noch 81,0 Prozent. In der Eurozone ging der Schuldenstand im Jahresabstand von 89,2 auf 86,3 Prozent zurück. In der EU verringerte er sich von 83,4 auf 81,0 Prozent, geht aus jüngsten Daten von Eurostat vom Dienstag hervor.
 

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Österreichs Schulden auf 76,5 Prozent des BIP gesunken

Wien (APA) - In Österreich ist seit Ende 2016 die Nachfrage nach Unternehmenskrediten aufgrund der guten Konjunktur stark gestiegen. Dieser Trend habe sich zuletzt jedoch abgeschwächt und könnte bis Ende des Jahres ein Plateau erreichen. Die Entwicklung im Privatkundengeschäft verlaufe vergleichsweise moderater, schreibt die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) in einer Aussendung am Dienstag.
 

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OeNB: Nachfrage nach Unternehmenskrediten erreicht neue Höhen

Brüssel (APA) - Österreich konnte im zweiten Quartal des Jahres einen Budgetüberschuss von 1,2 Prozent des BIP einfahren. Im Vergleichszeitraum 2017 hatte es noch ein Defizit von 1,9 Prozent gegeben. Die Eurozone konnte ihr Minus im Jahresabstand von 1,4 auf 0,1 Prozent verringern. Die EU verbesserte sich von -1,5 auf -0,3 Prozent.
 

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Österreich mit 1,2 Prozent Budgetüberschuss im zweiten Quartal 2018