Prozess gegen Mirko Kovats in Belgien - Urteil im Dezember erwartet

Wien (APA) - Im belgischen Prozess rund um den Vorwurf der Bestechung eines bekannten Politikers durch eine französische Firma, die zum Konglomerat des österreichischen Industriellen Mirko Kovats gehört hat, dürfte noch Dezember ein Urteil fallen. Das erwarten belgische Medien laut einem "News"-Bericht.

Kovats hat sämtliche Vorwürfe bisher stets vehement zurückgewiesen und die belgische Justiz scharf kritisiert. Dem Prozessauftakt vergangene Woche in Lüttich (Liege) blieb er dem Magazinbericht zufolge fern. Im September hatte es bereits eine erste Anhörung in dem Prozess gegeben.

In dem Verfahren geht es im Kern um den Vorwurf, ein belgischer Bürgermeister und Parlamentsmitglied habe im Zuge der Auftragserteilung für eine Müllverbrennungsanlage zwei Mio. Euro verlangt und erhalten. Den Zuschlag für den 140-Millionen-Euro-Auftrag hat laut einem "News"-Bericht vom September eine Firma aus dem A-Tec-Konzern von Kovats bekommen. Einer der angeblich involvierten Manager hatte bereits im Ermittlungsverfahren ein Geständnis abgelegt und dabei auch Kovats belastet.

Die Ermittlungen der belgischen Justiz gegen 19 Personen sind seit 2015 bekannt. Die Immunität des Politikers wurde nicht aufgehoben.

Wien (APA) - Die börsennotierte CA Immo bringt eine neue Unternehmensanleihe auf den Markt. Die Schuldverschreibung hat ein Volumen von 150 Mio. Euro und eine Laufzeit von 7,5 Jahren. Der fixe Kupon beträgt 1,875 Prozent, die Anleihe ist zu je 1.000 Euro gestückelt und kann von Privatanlegern vom 20. bis 25. September gezeichnet werden - vorbehaltlich eines früheren Zeichnungsschlusses, teilte die CA Immo mit.
 

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CA Immo begibt neue 150 Mio. Euro Anleihe - Laufzeit 7,5 Jahre

Washington/Peking (APA/AFP) - Der Handelskrieg zwischen China und den USA eskaliert weiter: Als Antwort auf die von US-Präsident Donald Trump geplanten neuen Strafzölle hat Peking am Dienstag Vergeltungsmaßnahmen angekündigt. US-Importe im Gesamtwert von 60 Milliarden Dollar (51,41 Mrd. Euro) sollen mit Strafzöllen belegt werden, wie die Führung in Peking erklärte.
 

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Handelskrieg zwischen China und den USA eskaliert weiter

Eisenach/Rüsselsheim (APA/dpa) - Wegen schwacher Nachfrage plant der Autobauer Opel in seinem Eisenacher Werk für den Oktober in größerem Umfang Kurzarbeit. Nach Informationen der Mainzer Verlagsgruppe VRM werden die Beschäftigten beider Schichten in dem Monat nur an 8 von 21 Arbeitstagen an den Bändern benötigt. An 13 Werktagen herrsche Kurzarbeit, wie die Zeitungen in ihren Mittwoch-Ausgaben berichten.
 

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Opel plant Kurzarbeit im Werk Eisenach