Prozess gegen Ex-Mitarbeiter von Heckler & Koch wegen illegaler Deals

Stuttgart (APA/AFP) - Vor dem Landgericht Stuttgart hat am Dienstag der Prozess gegen zwei ehemalige Geschäftsführer des Waffenherstellers Heckler & Koch begonnen. Ihnen und vier weiteren früheren Mitarbeitern wirft die Staatsanwaltschaft vor, an 16 Lieferungen von G36-Gewehren nach Mexiko beteiligt gewesen zu sein.

Sie sollen gewusst haben, dass die Gewehre in mexikanische Bundesstaaten verkauft wurden, für die es keine Exportgenehmigung der deutschen Regierung gab.

Die Gewehre sollen bereits zwischen 2006 und 2009 geliefert worden sein. Die Anklage lautet auf Verstoß gegen das Kriegswaffenkontroll- und Außenwirtschaftsgesetz. Neben den beiden Geschäftsführern gehören auch zwei Vertriebsleiter, eine Vertriebsmitarbeiterin sowie der in Mexiko tätige Verkaufsrepräsentant zu den Angeklagten. Einer der Angeklagten ist ein ehemaliger Gerichtspräsident.

Die Staatsanwaltschaft hatte bereits im November 2015 Anklage erhoben. Zunächst beraumte das Landgericht 25 Sitzungstermine bis Ende Oktober an.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro