Prozess gegen Ex-Vorstände der BayernLB verschoben

München (APA/dpa-AFX) - Im Münchner Strafprozess um das Milliardendebakel mit der Hypo Alpe Adria verzögert sich die mit Spannung erwartete Erklärung der Staatsanwaltschaft zu einem möglichen Abschluss des Verfahrens. Wegen der Erkrankung eines Anwalts sagte der Vorsitzende Richter die Verhandlungstermine am heutigen Montag und morgigen Dienstag ab.

Der nächste Verhandlungstermin vor dem Landgericht München steht somit am kommenden Montag (27. Oktober) an. Der ehemalige BayernLB-Chef Werner Schmidt und sein Vize Rudolf Hanisch müssen sich als letzte von ursprünglich sieben Angeklagten wegen Untreue vor Gericht verantworten, weil sie die österreichische Krisenbank zu leichtsinnig und zu teuer gekauft haben sollen. Zudem wirft die Anklage ihnen Bestechung des früheren Kärntner Landeshauptmanns Jörg Haider vor. Der inzwischen verstorbene Politiker soll 2,5 Mio. Euro für das Klagenfurter Fußballstadion gefordert haben, damit er dem Verkauf der Hypo zustimmt. Schmidt und Hanisch bestreiten die Vorwürfe.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro