Prozess gegen Ex-Management von Monte Paschi gefordert

Die Mailänder Staatsanwaltschaft hat am Dienstag die Eröffnung eines Prozesses gegen 13 Ex-Manager der Problembank Monte Paschi di Siena (MPS) gefordert. Ein Strafverfahren wurde auch gegen Manager der Deutschen Bank und des japanischen Geldhauses Nomura beantragt, berichteten italienische Medien.

Die Manager, darunter der ehemalige MPS-Verwaltungsratspräsident Giuseppe Mussari, sollen mit einer Reihe von Finanzoperationen Verluste verheimlicht haben, die für die toskanische Bank nach der Übernahme der Bank Antonveneta im Jahr 2008 entstanden waren. MPS hatte Antonveneta von dem spanischen Geldhaus Santander gekauft.

Die Justizbehörden vermuten Korruption im Fall der Übernahme des kleineren Konkurrenten Antonveneta und prüfen zudem eine Reihe von Derivat- und anderen Handelsgeschäften, die nach Angaben von Monte Paschi zu Verlusten von 730 Mio. Euro führten. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass diese Deals dazu dienten, die Bilanzen zu schönen und die Verluste aus dem 9 Mrd. Euro schweren Zukauf zu verbergen, der als zu teuer kritisiert wurde und die älteste Bank der Welt in der Finanzkrise in die Bredouille brachte.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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