Prozess gegen Deutsche-Bank-Manager gestartet

München - Vor dem Landgericht München hat am Dienstag der Strafprozess gegen Deutsche-Bank-Co-Chef Jürgen Fitschen und vier seiner früheren Vorstandskollegen wegen versuchter Täuschung der Justiz im Kirch-Verfahren begonnen. Angeklagt ist auch der Schweizer Josef Ackermann.

Unter großem Medienandrang erschienen Fitschen, seine beiden Vorgänger Ackermann und Rolf Breuer sowie zwei weitere frühere Top-Manager der Deutschen Bank am Morgen im Gericht.

Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen versuchten Prozessbetrug im Verfahren um Schadenersatz für die Erben des verstorbenen Medienunternehmers Leo Kirch vor. Dafür drohen im Fall einer Verurteilung zwischen einem Jahr und zehn Jahren Haft. Alle Angeklagten hatten die Vorwürfe zurückgewiesen.

Die Vorwürfe beziehen sich auf einen Zivilprozess um die Pleite Kirchs. In diesem Verfahren sollen die Angeklagten mit absichtlichen falschen Angaben vergeblich versucht haben, ein Scheitern der Klage des Medienmoguls zu erreichen.

Während Fitschen, Ackermann und Breuer nur versuchter Prozessbetrug vorgeworfen wird, sind die beiden Ex-Vorstandsmitglieder Clemens Börsig und Tessen von Heydebreck auch wegen uneidlicher Falschaussage angeklagt.

Fitschen erklärte im Vorfeld des zunächst mit 16 Verhandlungstagen bis September angesetzten Verfahrens, er halte sich für unschuldig. Den Rechtsstreit mit den Erben des verstorbenen Kirch hat die Deutsche Bank mit Zahlung von 925 Mio. Euro beendet.

Los Gatos (APA/Reuters) - Das Filmportal Netflix hat mit seinen Abonnentenzahlen die Märkte enttäuscht und seine Aktien auf Talfahrt geschickt. Der mit Produktionen wie "House of Cards" oder "Orange is the new black" bekannte Streamingdienst gewann nach eigenen Angaben vom Montag im zweiten Quartal auf dem US-Heimatmarkt 670.000 neue Nutzer hinzu, international waren es 4,47 Millionen.
 

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Filmportal Netflix enttäuscht - Aktie auf Talfahrt

Wien (APA) - Bei der Telekom Austria ist das Nettoergebnis im 2. Quartal wie erwartet durch eine Markenwert-Abschreibung von 112,5 Mio. auf 58,0 Mio. Euro gedrückt worden. Ohne diesen Effekt im Ausmaß von 72,4 Mio. Euro wäre das Nettoergebnis um 15,9 Prozent gestiegen.
 

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Telekom Austria: Abschreibung drückte Ergebnis im 2. Quartal

Washington (APA/Reuters) - US-Notenbankchef Jerome Powell sieht die US-Wirtschaft trotz der Gefahr eines ausufernden Handelsstreits weiter im Aufwind. Mit der richtigen Geldpolitik bleibe in den nächsten Jahren der Arbeitsmarkt stark und die Inflation in der Nähe von zwei Prozent, sagte Powell am Dienstag in seiner halbjährigen Anhörung vor dem Bankenausschuss des US-Senats.
 

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Fed-Chef sieht US-Konjunktur trotz Handelsstreit optimistisch