Prozess gegen Chef von "Toni's Freilandeier" in Leoben

Im Landesgericht Leoben hat am Dienstag der Prozess gegen Toni Hubmann, Chef der Firma "Toni's Freilandeier", und einige seiner Mitarbeiter begonnen. Laut Staatsanwaltschaft sollen in dem obersteirischen Unternehmen Mindesthaltbarkeitsdaten manipuliert worden sein. Hubmann bestritt bisher alle Vorwürfe vehement.

Der Firmeninhaber und seine Mitarbeiter sollen - teils als Beitragstäter - Eier an Handelsketten verkauft haben, die älter waren als am Stempel oder auf der Verpackung angegeben. Mindestens 797.820 Eier werden in der mehr als zehnseitigen Anklageschrift angeführt, hieß es seitens des Gerichts.

Toni Hubmann bezeichnete die Anschuldigungen gegenüber der APA als "völligen Blödsinn". Bei einem Drittel der Fälle sei schon deshalb kein Betrug möglich gewesen, "weil laut unseren Kontrollaufzeichnungen nicht einmal etwas im Lager gewesen ist", beteuerte der Beschuldigte. Zwei ehemalige Mitarbeiter - darunter auch der frühere Betriebsleiter - des Unternehmens hatten den Fall Anfang 2011 ins Rollen gebracht und dem Geschäftsführer u.a. Etikettenschwindel und Betrug vorgeworfen

Der Prozess wurde zunächst für acht Tage bis Anfang Juli anberaumt.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte