93 Prozent der Unternehmen hierzulande in österreichischen Besitz

Wien - Rund 93 Prozent der 214.927 Unternehmen in Österreich haben einen österreichischen Eigentümer und nur sieben Prozent einen ausländischen, geht aus einer Studie der Wirtschaftsauskunftei CRIF Österreich hervor. Die Unternehmen in ausländischen Besitz erwirtschaften aber rund 27 Prozent des Umsatzes aller Firmen in Österreich. Rund 39 Prozent der Unternehmen in ausländischen Besitz sind im Handel tätig.

"Der Wirtschaftsstandort wird einheimisch dominiert. Ganz entgegen dem oft geäußerten Vorurteil findet auch in der globalisierten Wirtschaft kein Ausverkauf Österreichs statt", sagte Boris Recsey, Geschäftsführer von CRIF Österreich, bei der Präsentation der Studienergebnisse am Mittwoch in Wien.

Unter den ausländischen Eigentümern in Österreich führen Deutschland mit 33 Prozent (5.263 Firmen) und die Schweiz mit 10 Prozent (1.622) und Italien mit 8 Prozent (1.308). Auf den weiteren Rängen als Eigentümer folgen Niederlande (1.069), Großbritannien (898), Ungarn (654) und Luxemburg (644). Ebenfalls in den Top 10 sind auch noch Liechtenstein (444) und USA (350). Einen Eigentümer aus China haben nur 45 Firmen in Österreich.

Im Rahmen der Studie hat CRIF im April alle in Österreich tätigen und im Firmenbuch eingetragenen Unternehmen ausgewertet. Von den rund 225.000 protokollierten Unternehmen konnten laut CRIF rund 219.000 Unternehmen eindeutig einem Eigentümer zugeordnet werden. Die nicht eindeutig zuordenbaren Firmen waren vor allem Aktiengesellschaften mit zahlreichen Eigentümern. 214.927 Unternehmen wiesen laut CRIF einen Eigentümer aus ausschließlich einem Land auf.

Wien (APA) - Der börsenotierte Caterer Do&Co verlängert die Kooperation mit der teilstaatlichen Turkish Airlines (Türk Hava Yollari A.O.). Die Zusammenarbeit wird über 15 Jahre im Rahmen der gemeinsamen Gesellschaft THY DO & CO kram Hizmetleri A. fortgesetzt - vorbehaltlich der Genehmigungen durch Unternehmensorgane und von Behörden "sowie einer zufriedenstellenden Vertragsdokumentation", so Do&Co Dienstagabend.
 

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Do&Co verlängert Kooperation mit Turkish Airlines um 15 Jahre

Maribor (APA) - Der österreichisch-slowenisch-kanadische Geschäftsmann Walter Wolf steht in Slowenien wegen Vorwürfen der Geldwäsche in Zusammenhang mit der Patria-Schmiergeldaffäre vor Gericht. Bei der Anklageverlesung vor dem Bezirksgericht in Maribor plädierte der 79-Jährige am Montag auf nicht schuldig, berichtete die Nachrichtenagentur STA.
 

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Patria-Affäre in Slowenien: Wolf wegen Geldwäsche vor Gericht

Innsbruck (APA) - Die Asfinag hat dementiert, dass die geplante temporäre Freigabe des Pannenstreifens auf der Inntalautobahn (A12) zwischen Innsbruck West und Zirl vorerst auf Eis gelegt wird. Der Geschäftsführer für Tirol und Vorarlberg, Stefan Siegele, bezeichnete dies in einer Aussendung als "völlig falsch". Der "Kurier" hatte zuvor über ein Aus für die Pannenstreifen-Freigabe berichtet.
 

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Aus für Pannenstreifen-Freigabe in Tirol: Asfinag dementiert