95 Prozent der Umdasch-Mitarbeiter stimmten für Lohnverzicht

95 Prozent der 180 Mitarbeiter der Umdasch-Tochter Shopfitting haben für einen Lohnverzicht gestimmt. 9 von 10 Mitarbeitern hätten an der Abstimmung teilgenommen, teilte das Unternehmen am Freitag mit. Nun sollen Geschäftsführung und Betriebsrat in den nächsten Wochen über Details des Sparkurses verhandeln.

95 Prozent der 180 Mitarbeiter der Umdasch-Tochter Shopfitting haben für einen Lohnverzicht gestimmt. 9 von 10 Mitarbeitern hätten an der Abstimmung teilgenommen, teilte das Unternehmen am Freitag mit. Nun sollen Geschäftsführung und Betriebsrat in den nächsten Wochen über Details des Sparkurses verhandeln.

Die Belegschaft habe sich zum Standort Amstetten bekannt, hieß es von Umdasch. "Das Management plant nun, diesen Standort mit einem Zukunftsprogramm in Richtung Premium- und Luxussegment weiter zu entwickeln." Diese Neuausrichtung erfordere aber ein Kostenniveau, das dem der anderen westeuropäischen Umdasch-Standorte entspricht, schränkte der Hersteller von Geschäftseinrichtungen ein.

Umdasch Shopfitting erklärte in der Pressemitteilung weiters, dass die Abstimmung von der Belegschaftsvertretung initiiert worden sei. Laut Unternehmen ging es um die Frage, ob die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen "einen persönlichen Beitrag zur Zukunft leisten möchten".

Die Gewerkschaft der Privatangestellten GPA-djp hat die Abstimmung am Freitag stark kritisiert. Ein Dorn im Auge war ihr vor allem, dass die Wahl zwischen Lohnverzicht oder Stellenabbau nicht anonym war. Damit habe man Druck auf die Beschäftigten ausgeübt, erklärte Spitzengewerkschafter Karl Proyer. Er kündigte rechtliche Schritte gegen die Lohnkürzungen an. Kollektivverträge seien kein "betrieblicher Spielball".

Siemens liefert den ÖBB zur Verwendung ab 2022 neue Züge. Der Rahmenvertrag dazu war im Juli bekanntgeworden, nun sind alle Einspruchsfristen abgelaufen und der Deal ist fixiert. Bis zu 700 Waggons für die Personenbeförderung im Wert von bis zu 1,5 Mrd. Euro können die ÖBB in dem Vertrag abrufen. Gebaut werden die Wagen im Siemens-Werk in Wien.
 

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Neue Siemens Züge für ÖBB ab 2022 in Betrieb

Eine schwache Nachfrage nach Graphikkarten für die Erzeugung von Kryptowährungen wie Bitcoin stimmt den US-Konzern Nvidia vorsichtig. Der Umsatz im laufenden Quartal werde wohl bei 3,25 Mrd. Dollar (2,9 Mrd. Euro), plus/minus zwei Prozent, und damit unter den von Analysten im Schnitt geschätzten 3,34 Milliarden liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
 

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Chiphersteller Nvidia steigerte Umsatz

Mehr als 1.000 Mitarbeiter von Google haben in einem Brief Bedenken gegen die Rückkehr des Suchmaschinen-Giganten nach China angemeldet. Die zensierte Suchmaschine mit dem Projektnamen "Dragonfly" (Libelle) werfe "dringende moralische und ethische Fragen auf", zitierte das US-Portal "The Intercept" am Donnerstag aus dem Schreiben an die Konzernführung, in dem auch mehr Informationen zu den Plänen gefordert werden.
 

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Protestbrief: Mitarbeiter von Google hinterfragen China-Pläne