40 Prozent der Schweizer leben in Haushalt mit Schulden

Das Auto geleast, das Handy auf Raten, Schulden beim Steueramt - das Leben auf Pump ist in der Schweiz weit verbreitet. 2013 gehörten 39 Prozent der Bevölkerung einem Haushalt an, der mindestens eine Verschuldung aufwies. Acht Prozent lebten in einem Haushalt mit mindestens drei Schuldenarten, wie die am Dienstag veröffentlichten Zahlen des Bundesamtes für Statistik (BFS) weiter zeigen.

Hypotheken wurden in der Erhebung nicht berücksichtigt. Steuerschulden gehörten 2013 zu den häufigsten Zahlungsrückständen: Eine von zehn Personen lebt in einem Haushalt, der seine Steuern nicht fristgerecht bezahlen konnte. Zudem lebte fast ein Drittel in einem Haushalt mit mindestens einem Kredit.

Häufigster Grund für die Kreditaufnahme ist gemäß BFS der Erwerb eines Autos: Gut 18 Prozent aller Einwohner finden sich in Haushalten mit mindestens einem auf Kredit gekauften Fahrzeug.

Wien/Lissabon (APA) - Noch heuer könnte es auf EU-Ebene eine Grundlage für die Besteuerung digitaler Betriebsstätten - und damit international tätiger Konzerne wie Amazon ohne Sitz in allen Ländern - geben, ist Finanzminister Hartwig Löger (ÖVP) nach seinem Gespräch mit Eurogruppen-Vorsitzenden Mario Centeno zuversichtlich. In dieser Frage sei man auf einer Linie. Die EU-Kommission arbeite an einer Definition.
 

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Löger hofft noch heuer auf EU-Bestimmung zu digitaler Betriebsstätte

Cupertino (Kalifornien) (APA/dpa) - Im französischen Rechtsstreit um Demonstrationen in Läden des US-Technologiekonzerns Apple haben sich Globalisierungsgegner des Netzwerkes Attac nach eigener Einschätzung durchgesetzt. Ein Gericht in Paris wies am Freitag das Ansinnen des US-Konzerns ab, Attac-Mitgliedern unter einer Strafandrohung von 150.000 Euro Aktionen in den französischen Geschäften zu verbieten.
 

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Kein Hausverbot für Globalisierungsgegner in Apple-Läden

Moskau (APA/dpa) - Der russische Milliardär Oleg Deripaska (50) gibt die Führung beim Aluminiumhersteller Rusal und dessen Mutter En+ ab. Hintergrund ist ein Machtkampf um den wichtigen Konzern Norilsk Nickel. Rusal kündigte am Freitag bei der Vorlage des Jahresberichts 2017 an, das Unternehmen wolle mit der Holding Interros des Oligarchen Wladimir Potanin um die Kontrolle über den Nickelproduzenten streiten.
 

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Oligarch Deripaska gibt Führung beim Aluminiumriesen Rusal ab