77 Prozent der Österreicher sind zumindest gelegentlich online

Im Schnitt sind die Internetnutzer in Österreich knapp zwei Stunden pro Tag online. Dabei gibt es ein starkes Altersgefälle. Das Smartphone ist das wichtigstes mobile Gerät der Nutzer.

Linz/Wien. 77 Prozent der Österreicher sind zumindest gelegentlich online - im Schnitt 116 Minuten pro Tag. Damit ist die Internetnutzung seit 2014 um sieben Prozentpunkte gestiegen, die Verweildauer im Netz um 24 Minuten. Das ergab der am Freitag präsentierte Spectra Internet-Monitor.

Während aus der Gruppe der Unter-30-Jährigen nur mehr drei Prozent nie im Web unterwegs sind, haben 46 Prozent der Über-50-Jährigen damit nach wie vor nichts am Hut. Männer nutzen das Netz stärker als Frauen, die Affinität steigt zudem stark mit dem Bildungsgrad.

56 Prozent suchen im Internet nach Informationen zu einem bestimmten Thema, 48 Prozent eine konkrete Homepage, 39 Prozent shoppen. Ebenfalls beliebt ist das Netz, um Videos anzusehen (38 Prozent) oder Musik zu hören (36 Prozent). 38 Prozent nutzen Soziale Netzwerke wie Facebook oder Xing, 35 Prozent WhatsApp. 26 Prozent lesen Tageszeitungen oder Zeitschriften online. Dating- oder Glücksspielplattformen rangieren mit sechs bzw. vier Prozent eher abgeschlagen.

Auch wenn von den durchschnittlichen 116 täglichen Web-Minuten mehr als die Hälfte (65) privat zu Hause, 31 beruflich und nur 20 "privat unterwegs" verbraucht werden, so werden mobile Endgeräte doch immer wichtiger: Nutzten vor zwei Jahren 58 Prozent Laptops, Tablets oder Smartphone, um ins Internet zu kommen, so sind es nun bereits 67 Prozent. Das wichtigste Utensil ist das Smartphone, das 50 Prozent zum Surfen verwenden, gefolgt vom Laptop (44 Prozent). Tablet (17 Prozent) und Mini-Tablet (fünf Prozent) sind von vergleichsweise geringerer Bedeutung.

Das Linzer Institut Spectra hat für den Internet-Monitor im April 1.058 Über-15-Jährige in persönlichen Interviews befragt und die Daten mit Ergebnissen aus früheren Jahren verglichen.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro