3 Prozent mehr KV-Lohn im Metallgewerbe

Wien (APA) - Nach sechs Verhandlungen hatten sich zum Start der Herbstlohnrunde am 9. November die Sozialpartner auf ein Lohn- und Gehaltsplus von 3 Prozent für die Beschäftigten der Metallindustrie geeinigt. Am Freitag war es bei den Arbeitern im Metallgewerbe soweit. Hier steigen die Mindestlöhne mit 1. Jänner ebenfalls um 3 Prozent, ebenso die Lehrlingsentschädigungen. Die Ist-Löhne steigen um 2,6 Prozent.

Der neue Mindestlohn im Metallgewerbe beträgt 1.822,55 Euro, teilte die Gewerkschaft PRO-GE am Abend mit.

Neu geschaffen wurde im Kollektivvertrag Metallgewerbe ein arbeitsrechtlicher Anspruch auf Auslandsdiäten. Diese gebühren laut Gewerkschaftsmitteilung mindestens in Höhe der für Inlandseinsätze geltenden Beträge. Für Lehrlinge habe die Arbeitnehmervertretung die Übernahme der Fahrtkosten ins Berufsschulinternat erreicht. Im Metallgewerbe gibt es für die Mitarbeiter auch in diesem Jahr eine "Freizeitoption: Beschäftigte können anstelle der Ist-Erhöhung mehr Freizeit wählen.

Der für die nächsten 12 Monate laufende Kollektivvertrag gilt für rund 105.000 Arbeiter und 18.500 Lehrlinge im Metallgewerbe (mit den Berufsgruppen Elektrotechnik, Metalltechnik, Mechatronik und Kfz-Mechanik sowie Installateure).

Siemens liefert den ÖBB zur Verwendung ab 2022 neue Züge. Der Rahmenvertrag dazu war im Juli bekanntgeworden, nun sind alle Einspruchsfristen abgelaufen und der Deal ist fixiert. Bis zu 700 Waggons für die Personenbeförderung im Wert von bis zu 1,5 Mrd. Euro können die ÖBB in dem Vertrag abrufen. Gebaut werden die Wagen im Siemens-Werk in Wien.
 

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Neue Siemens Züge für ÖBB ab 2022 in Betrieb

Eine schwache Nachfrage nach Graphikkarten für die Erzeugung von Kryptowährungen wie Bitcoin stimmt den US-Konzern Nvidia vorsichtig. Der Umsatz im laufenden Quartal werde wohl bei 3,25 Mrd. Dollar (2,9 Mrd. Euro), plus/minus zwei Prozent, und damit unter den von Analysten im Schnitt geschätzten 3,34 Milliarden liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
 

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Chiphersteller Nvidia steigerte Umsatz

Mehr als 1.000 Mitarbeiter von Google haben in einem Brief Bedenken gegen die Rückkehr des Suchmaschinen-Giganten nach China angemeldet. Die zensierte Suchmaschine mit dem Projektnamen "Dragonfly" (Libelle) werfe "dringende moralische und ethische Fragen auf", zitierte das US-Portal "The Intercept" am Donnerstag aus dem Schreiben an die Konzernführung, in dem auch mehr Informationen zu den Plänen gefordert werden.
 

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Protestbrief: Mitarbeiter von Google hinterfragen China-Pläne