3 Prozent mehr KV-Lohn im Metallgewerbe

Wien (APA) - Nach sechs Verhandlungen hatten sich zum Start der Herbstlohnrunde am 9. November die Sozialpartner auf ein Lohn- und Gehaltsplus von 3 Prozent für die Beschäftigten der Metallindustrie geeinigt. Am Freitag war es bei den Arbeitern im Metallgewerbe soweit. Hier steigen die Mindestlöhne mit 1. Jänner ebenfalls um 3 Prozent, ebenso die Lehrlingsentschädigungen. Die Ist-Löhne steigen um 2,6 Prozent.

Der neue Mindestlohn im Metallgewerbe beträgt 1.822,55 Euro, teilte die Gewerkschaft PRO-GE am Abend mit.

Neu geschaffen wurde im Kollektivvertrag Metallgewerbe ein arbeitsrechtlicher Anspruch auf Auslandsdiäten. Diese gebühren laut Gewerkschaftsmitteilung mindestens in Höhe der für Inlandseinsätze geltenden Beträge. Für Lehrlinge habe die Arbeitnehmervertretung die Übernahme der Fahrtkosten ins Berufsschulinternat erreicht. Im Metallgewerbe gibt es für die Mitarbeiter auch in diesem Jahr eine "Freizeitoption: Beschäftigte können anstelle der Ist-Erhöhung mehr Freizeit wählen.

Der für die nächsten 12 Monate laufende Kollektivvertrag gilt für rund 105.000 Arbeiter und 18.500 Lehrlinge im Metallgewerbe (mit den Berufsgruppen Elektrotechnik, Metalltechnik, Mechatronik und Kfz-Mechanik sowie Installateure).

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte