3 Prozent mehr KV-Lohn im Metallgewerbe

Wien (APA) - Nach sechs Verhandlungen hatten sich zum Start der Herbstlohnrunde am 9. November die Sozialpartner auf ein Lohn- und Gehaltsplus von 3 Prozent für die Beschäftigten der Metallindustrie geeinigt. Am Freitag war es bei den Arbeitern im Metallgewerbe soweit. Hier steigen die Mindestlöhne mit 1. Jänner ebenfalls um 3 Prozent, ebenso die Lehrlingsentschädigungen. Die Ist-Löhne steigen um 2,6 Prozent.

Der neue Mindestlohn im Metallgewerbe beträgt 1.822,55 Euro, teilte die Gewerkschaft PRO-GE am Abend mit.

Neu geschaffen wurde im Kollektivvertrag Metallgewerbe ein arbeitsrechtlicher Anspruch auf Auslandsdiäten. Diese gebühren laut Gewerkschaftsmitteilung mindestens in Höhe der für Inlandseinsätze geltenden Beträge. Für Lehrlinge habe die Arbeitnehmervertretung die Übernahme der Fahrtkosten ins Berufsschulinternat erreicht. Im Metallgewerbe gibt es für die Mitarbeiter auch in diesem Jahr eine "Freizeitoption: Beschäftigte können anstelle der Ist-Erhöhung mehr Freizeit wählen.

Der für die nächsten 12 Monate laufende Kollektivvertrag gilt für rund 105.000 Arbeiter und 18.500 Lehrlinge im Metallgewerbe (mit den Berufsgruppen Elektrotechnik, Metalltechnik, Mechatronik und Kfz-Mechanik sowie Installateure).

Brüssel (APA/Reuters) - Der Defizitstreit zwischen der EU-Kommission und der italienischen Regierung verschärft sich. Die Brüsseler Behörde wird den Budgetentwurf aus Rom für das kommende Jahr ablehnen, wie der "Spiegel" am Mittwoch unter Berufung auf den deutschen EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger (CDU) berichtete.
 

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EU-Kommission weist Italiens Haushaltsentwurf zurück

Washington/Peking (APA/dpa) - US-Präsident Donald Trump hat ein neues Mittel gefunden, um China im Handelsstreit unter Druck zu setzen. Auf Anraten seines Wirtschaftsberaters Peter Navarro wolle Trump ein 144 Jahre altes Postabkommen aufkündigen, schrieb die "New York Times" am Dienstag unter Berufung auf hochrangige Regierungskreise.
 

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Trump könnte 144 Jahre altes Postabkommen mit China beenden

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser, Ex-FPÖ-Generalsekretär Walter Meischberger, dessen früheren Anwalt Gerald Toifl und andere ging es heute am 57. Prozesstag einmal mehr darum, wem welche Konten gehörten. Kein leichtes Unterfangen, wie schon Meischberger beim Auffliegen des "Buwog-Skandals" anmerkte.
 

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Grasser-Prozess - "Wird alles etwas schwierig zu erklären"