40 Prozent der Italiener wollen aus Euro-Raum austreten

40,1 Prozent der Italiener würden gern aus dem Euro-Raum austreten. Anfang 2014 lag dieser Prozentsatz noch bei 25,7 Prozent, ergab eine am Freitag veröffentlichte Studie des Statistikamts Eurispes. 55,5 Prozent der Euroskeptiker sind der Ansicht, dass die gemeinsame Währung Italiens Wirtschaft geschwächt hat, wie aus der Umfrage hervorgeht.

22,7 Prozent der Befragten behaupten, dass lediglich die reicheren EU-Mitglieder vom Euro profitiert hätten. Für 71,5 Prozent der Befragten ist ihre Kaufkraft im letzten Jahr deutlich gesunken. 82 Prozent behaupteten, die Ausgaben für Geschenke reduziert zu haben. 80,8 Prozent speisen weniger häufig außer Haus, 74,7 Prozent der Befragten kürzten im letzten Jahr Ausgaben für Reisen und Urlaube. 80 Prozent gaben weniger für Elektronik und Technologie aus.

Die Italiener sind zu den Wirtschaftsaussichten ihres Landes pessimistisch. 88 Prozent der Befragten behaupten, dass sich die Wirtschaftslage in ihrem Land im letzten Jahr verschlechtert habe. 55,7 Prozent sind der Ansicht, dass es auch in diesem Jahr nicht zu einem Wirtschaftsaufschwung kommen wird. Anfang 2014 lag der Prozentsatz der Pessimisten noch bei 45,6 Prozent. 33,9 Prozent meinen, dass die Wirtschaftslage 2015 stabil bleiben wird.

Unter dem Druck der Krise sinkt das Vertrauen in die Institutionen. Lediglich 18,9 Prozent der Italiener vertrauen der Regierung. Noch geringer ist das Vertrauen in das Parlament. Lediglich 10,1 Prozent vertrauen dem Parlament, ergab die Umfrage.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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