91 Prozent der österreichischen Exporteure ohne Kreditversicherung

Kreditversicherer sehen Nachholbedarf: 91 Prozent der österreichischen Exporteure sind laut Berechnungen des Kreditversicherers Prisma nicht gegen das Risiko einer Kundeninsolvenz abgesichert. 51.700 österreichischen Exporteuren stehen demnach bundesweit 4.610 Kreditversicherungsverträge gegenüber.

"Unternehmer denken beim Export daran, die Waren zu versichern oder den Transport. Sie vergessen dabei aber zu 90 Prozent auf das Insolvenzrisiko", so Prisma-Markenvorstand Ludwig Mertes am Mittwoch in einer Presseaussendung. Das Gefahrenpotenzial für einzelne Unternehmen wie auch für den Wirtschaftsstandort müsse verstärkt thematisiert werden, fordert Mertes. Immerhin habe Österreich eine Exportquote von 37,4 Prozent.

Im Bundesländervergleich sind die Exporteure in Oberösterreich die stärksten Nachfrager von Kreditversicherungen. 1.160 Exporteure bzw. 15 Prozent aller 6.270 oberösterreichischen Exportunternehmen sichern ihre offenen Forderungen gegen das Risiko einer Kundeninsolvenz ab. Im Mittelfeld liegen Steiermark, Niederösterreich und Salzburg mit Werten zwischen 10 und 9 Prozent. Kärnten liegt mit 7 Prozent gleich auf mit Wien, gefolgt von Vorarlberg (6 Prozent), Burgenland und Tirol (jeweils 5 Prozent).

Washington (APA/dpa) - Nach tagelangen zähen Verhandlungen haben Republikaner und Demokraten in den USA den Stillstand der Regierung beendet - das eigentliche Problem damit aber nur vertagt. Der Kongress verabschiedete am Montag einen weiteren Übergangshaushalt, der die Finanzierung der Regierung bis zum 8. Februar sicherstellt. Beide Seiten wollen zudem weiter über ein Einwanderungspaket verhandeln.
 

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"Shutdown" der US-Regierung beendet - aber nur Übergangslösung

Luxemburg (APA/dpa) - Der Europäische Rechnungshof hat der EU-Kommission Nachlässigkeiten bei der Haushaltsüberwachung in Europa vorgeworfen. Die Brüsseler Behörde wende den Stabilitäts- und Wachstumspakt nicht effektiv an, um übermäßige Verschuldung und wirtschaftliche Ungleichgewichte in Europa wirksam zu verhindern, erklärten die Rechnungsprüfer am Dienstag in Luxemburg.
 

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Rechnungshof wirft EU-Kommission mangelhafte Haushaltsüberwachung vor

Wien (APA) - Am heutigen zehnten Verhandlungstag im Korruptionsprozess gegen den Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) und 13 weitere Angeklagte hat der Verteidiger des mitangeklagten Walter Meischberger schwere Vorwürfe erhoben. Der Anwalt mutmaßt eine verbotene Absprache zwischen dem teilgeständigen Peter Hochegger und der Justiz. Hochegger und Staatsanwalt Alexander Marchart dementierten das.
 

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Grasser-Prozess - Verteidigervorwurf gegen Hochegger: Verbotener Deal