Prothesen-Weltmarktführer Otto Bock will 2017 an die Börse

Der weltgrößte Hersteller von Bein- und Armprothesen, Otto Bock, strebt an die Börse. "Mit unserer stark wachsenden Gesundheitssparte wollen wir 2017 an die Börse gehen", sagte der Eigentümer und Firmenchef des niedersächsischen Unternehmens, Hans Georg Näder, dem Magazin "Focus" laut einem Vorabbericht vom Freitag.

In einem ersten Schritt wolle Näder 25 Prozent der Otto Bock Health Care in Duderstadt bei Göttingen abgeben. Zum Kerngeschäft zählen neben Körper-Ersatzstücken auch Rollstühle, Orthesen und andere Mobilitätshilfen.

Otto Bock Health Care setzte im vergangenen Jahr mit gut 6.300 Mitarbeitern 771 Mio. Euro um. Der größte Konkurrent, die isländische Ossur, ist bereits börsennotiert. Zur Otto-Bock-Gruppe gehört auch eine kleinere Sparte, die Schäume und Kunststoffe etwa für die Automobilindustrie produziert. Sie soll allerdings nicht mit an die Börse gebracht werden. Der Konzernumsatz lag 2014 bei 936 Mio. Euro.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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