ProSiebenSat.1 droht Kritiker Viceroy mit Klage

Unterföhring/München (APA/Reuters) - Der deutsche Medienkonzern ProSiebenSat.1 prüft juristische Schritte gegen die Attacke des Analysehauses Viceroy Research. "ProSiebenSat.1 weist die falsche und irreführende Darstellung von Viceroy Research vollständig zurück und wird sich weiter darauf konzentrieren, Wert für alle Aktionäre zu schaffen", teilte das Unternehmen in einer ausführlichen Stellungnahme zu den Vorwürfen am Mittwoch mit.

Die Vorwürfe und die Schlüsse, die Viceroy daraus ziehe, seien unbegründet und falsch.

In der 37-seitigen Studie hatte Viceroy ProSiebenSat.1 am Dienstag fragwürdige Bilanzierung vorgeworfen. Nun drohten massive Abschreibungen, eine Kapitalerhöhung oder ein Ausfall der Dividende. Viceroy hatte mit Leerverkäufen zugleich auf einen Kursverfall der ProSieben-Aktie gewettet - der prompt eintrat. Die Aktie stürzte um bis zu acht Prozent ab. Am Mittwoch erholten sich die Titel vorbörslich nicht.

Frankfurt/London/Brüssel (APA/Reuters) - Die Regierungskrise in Großbritannien hält Anleger von Engagements an den Aktienmärkten ab. Der Dax schloss am Freitag knapp im Minus mit 11.341 Punkten und auch der EuroStoxx50 gab auf 3184 Zähler nach. Auch die Wiener Börse hat knapp im Minus geschlossen. Der ATX fiel 1,01 Punkte oder 0,03 Prozent auf 3.134,10 Einheiten. Der US-Standardwerteindex Dow Jones kam ebenfalls kaum vom Fleck.
 

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Brexit-Chaos macht Anlegern weiter zu schaffen

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank Fed steuert laut ihrem Vizechef Richard Clarida auf einen Zinssatz zu, der die Konjunktur weder hemmt noch fördert. Sich auf einem solchen "neutralen" Niveau zu bewegen, sei sinnvoll, sagte der Währungshüter am Freitag dem Sender CNBC. Er sei nicht der Meinung, dass die Erhöhungen der Fed zu weit gingen oder zu schnell vollzogen würden.
 

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Vizechef der US-Notenbank für Zinserhöhungen mit Augenmaß

Rom (APA) - Der italienische Premier Giuseppe Conte plant ein Treffen mit EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, um ihm zu erklären, warum Italien an seinem umstrittenen Haushaltsplan festhält. Anfang nächster Woche werde er Kontakt zu Juncker aufnehmen, berichtete Conte am Freitag im Gespräch mit Journalisten in Rom.
 

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Italien-Budget: Conte plant nächste Woche Treffen mit Juncker