ProSiebenSat.1-Chef Ebeling könnte schon 2018 gehen

München (APA/Reuters) - ProSiebenSat.1-Chef Thomas Ebeling könnte nach einem Zeitungsbericht bereits im kommenden Jahr abgelöst werden. Der Aufsichtsrat suche intensiv nach einem Nachfolger, der aller Wahrscheinlichkeit nach nicht aus dem Unternehmen kommen werde, berichtete die "Süddeutsche Zeitung" (Freitagausgabe) vorab ohne Angabe von Quellen.

Den anderen Vorstandsmitgliedern werde kaum zugetraut, die Krise zu meistern und Vertrauen bei den Anlegern wieder herzustellen. Die Senderkette hatte am Donnerstag ihre Prognosen für 2017 nach unten korrigiert, die Aktie ging danach um mehr als neun Prozent in die Knie.

Ebeling ist seit 2009 im Amt, sein Vertrag läuft noch bis 2019. Er hatte bereits vor einem Jahr erklärt, keine weitere Amtszeit anzustreben. "Manche in der Zentrale in Unterföhring erwarten, dass er maximal bis zur kommenden Hauptversammlung Mitte Mai 2018 im Haus bleiben wird", berichtete die Zeitung. Eine ProSieben-Sprecherin sagte: "Der Aufsichtsrat setzt selbstverständlich rechtzeitig einen adäquaten Prozess zur Suche eines Nachfolgers von Thomas Ebeling auf."

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte