ProSiebenSat.1-Chef Ebeling könnte schon 2018 gehen

München (APA/Reuters) - ProSiebenSat.1-Chef Thomas Ebeling könnte nach einem Zeitungsbericht bereits im kommenden Jahr abgelöst werden. Der Aufsichtsrat suche intensiv nach einem Nachfolger, der aller Wahrscheinlichkeit nach nicht aus dem Unternehmen kommen werde, berichtete die "Süddeutsche Zeitung" (Freitagausgabe) vorab ohne Angabe von Quellen.

Den anderen Vorstandsmitgliedern werde kaum zugetraut, die Krise zu meistern und Vertrauen bei den Anlegern wieder herzustellen. Die Senderkette hatte am Donnerstag ihre Prognosen für 2017 nach unten korrigiert, die Aktie ging danach um mehr als neun Prozent in die Knie.

Ebeling ist seit 2009 im Amt, sein Vertrag läuft noch bis 2019. Er hatte bereits vor einem Jahr erklärt, keine weitere Amtszeit anzustreben. "Manche in der Zentrale in Unterföhring erwarten, dass er maximal bis zur kommenden Hauptversammlung Mitte Mai 2018 im Haus bleiben wird", berichtete die Zeitung. Eine ProSieben-Sprecherin sagte: "Der Aufsichtsrat setzt selbstverständlich rechtzeitig einen adäquaten Prozess zur Suche eines Nachfolgers von Thomas Ebeling auf."

Wien (APA) - Der börsenotierte Caterer Do&Co verlängert die Kooperation mit der teilstaatlichen Turkish Airlines (Türk Hava Yollari A.O.). Die Zusammenarbeit wird über 15 Jahre im Rahmen der gemeinsamen Gesellschaft THY DO & CO kram Hizmetleri A. fortgesetzt - vorbehaltlich der Genehmigungen durch Unternehmensorgane und von Behörden "sowie einer zufriedenstellenden Vertragsdokumentation", so Do&Co Dienstagabend.
 

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Do&Co verlängert Kooperation mit Turkish Airlines um 15 Jahre

Maribor (APA) - Der österreichisch-slowenisch-kanadische Geschäftsmann Walter Wolf steht in Slowenien wegen Vorwürfen der Geldwäsche in Zusammenhang mit der Patria-Schmiergeldaffäre vor Gericht. Bei der Anklageverlesung vor dem Bezirksgericht in Maribor plädierte der 79-Jährige am Montag auf nicht schuldig, berichtete die Nachrichtenagentur STA.
 

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Patria-Affäre in Slowenien: Wolf wegen Geldwäsche vor Gericht

Innsbruck (APA) - Die Asfinag hat dementiert, dass die geplante temporäre Freigabe des Pannenstreifens auf der Inntalautobahn (A12) zwischen Innsbruck West und Zirl vorerst auf Eis gelegt wird. Der Geschäftsführer für Tirol und Vorarlberg, Stefan Siegele, bezeichnete dies in einer Aussendung als "völlig falsch". Der "Kurier" hatte zuvor über ein Aus für die Pannenstreifen-Freigabe berichtet.
 

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Aus für Pannenstreifen-Freigabe in Tirol: Asfinag dementiert