ProSiebenSat.1-Chef Ebeling könnte schon 2018 gehen

München (APA/Reuters) - ProSiebenSat.1-Chef Thomas Ebeling könnte nach einem Zeitungsbericht bereits im kommenden Jahr abgelöst werden. Der Aufsichtsrat suche intensiv nach einem Nachfolger, der aller Wahrscheinlichkeit nach nicht aus dem Unternehmen kommen werde, berichtete die "Süddeutsche Zeitung" (Freitagausgabe) vorab ohne Angabe von Quellen.

Den anderen Vorstandsmitgliedern werde kaum zugetraut, die Krise zu meistern und Vertrauen bei den Anlegern wieder herzustellen. Die Senderkette hatte am Donnerstag ihre Prognosen für 2017 nach unten korrigiert, die Aktie ging danach um mehr als neun Prozent in die Knie.

Ebeling ist seit 2009 im Amt, sein Vertrag läuft noch bis 2019. Er hatte bereits vor einem Jahr erklärt, keine weitere Amtszeit anzustreben. "Manche in der Zentrale in Unterföhring erwarten, dass er maximal bis zur kommenden Hauptversammlung Mitte Mai 2018 im Haus bleiben wird", berichtete die Zeitung. Eine ProSieben-Sprecherin sagte: "Der Aufsichtsrat setzt selbstverständlich rechtzeitig einen adäquaten Prozess zur Suche eines Nachfolgers von Thomas Ebeling auf."

New York (APA/dpa) - Tesla-Chef Elon Musk hat mit seinen waghalsigen Tweets zum möglichen Börsenabgang seiner Firma einem Fernsehbericht zufolge nun offizielle Untersuchungen der US-Börsenaufsicht ausgelöst. Die Investoren schicken daraufhin die Tesla-Aktie auf Talfahrt.
 

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US-Börsenaufsicht lädt alle Tesla-Vorstände vor - Bericht

Wien (APA) - Der in London börsennotierte Feuerfestkonzern RHI Magnesita hat im ersten Halbjahr deutlich mehr Geschäft gemacht und gut verdient. Geholfen haben Preiserhöhungen, aber auch die gelieferten Mengen legten zu. RHI Magnesita profitierte von den US-Strafzöllen auf Stahlimporte, die zu einer höheren lokalen Produktion und damit zu mehr Magnesitimporten führten.
 

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RHI Magnesita mit gutem Halbjahr auch dank US-Stahlzöllen

Wellington (APA/AFP) - Im Kampf gegen einen massiven Anstieg der Immobilienpreise sollen Ausländer in Neuseeland künftig nur noch in Ausnahmefällen Wohneigentum kaufen können. Durch ein am Mittwoch verabschiedetes Gesetz, mit dem Regierungschefin Jacinda Ardern ihr Wahlkampfversprechen für erschwinglichen Wohnraum umsetzen will, wird der Erwerb von Häusern durch Nicht-Neuseeländer deutlich eingeschränkt.
 

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Neuseeland schränkt Kauf von Wohneigentum durch Ausländer ein