ProSiebenSat.1 hebt Umsatzziel erneut an

München - Der deutsche Fernsehkonzern ProSiebenSat.1 hat dank gestiegener Werbeeinnahmen und des Kaufs des Vergleichsportals Verivox im dritten Quartal stärker zugelegt als erwartet und seine Umsatzprognose für das Gesamtjahr erneut angehoben. Das Unternehmen sei in allen Segmenten profitabel gewachsen, sagte Vorstandschef Thomas Ebeling am Donnerstag in Unterföhring bei München.

Der Umsatz stieg im dritten Jahresviertel um gut 17 Prozent auf 747 Mio. Euro, der bereinigte Betriebsgewinn um 9 Prozent auf 178 Mio. Euro. Unter dem Strich blieb ein Überschuss von 73 Mio. Euro, um fast 9 Prozent mehr als vor einem Jahr.

Im mit Abstand größten Geschäftsfeld Fernsehen profitierte ProSiebenSat.1 vom positiven Konjunktur- und Werbeumfeld. Der Zuschaueranteil in Deutschland habe den höchsten Wert seit 15 Jahren erreicht. Der Umsatz im Digitalgeschäft mit den Verkaufs- und Vergleichsportalen übertraf den Vorjahreswert um 31 Prozent.

Der Medienkonzern sei gut ins Schlussquartal gestartet und peile jetzt ein niedriges zweistelliges Umsatzwachstum im Gesamtjahr an. Zuletzt war ein hoher einstelliger Zuwachs in Aussicht gestellt worden. Betriebsgewinn und Überschuss sollen über dem Vorjahresergebnis liegen.

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Paris (APA/Reuters) - Der französische Medienkonzern Vivendi taxiert den Wert seiner Tochterfirma Universal Music Group (UMG) auf mehr als 40 Milliarden Dollar (rund 34 Milliarden Euro). Er habe gerade in dieser Woche eine entsprechende Schätzung gesehen, sagte Vivendi-Chef Arnaud de Puyfontaine am Freitag auf einer Branchenkonferenz in Barcelona. Er gehe aber davon aus, dass der Wert noch darüber liege.
 

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Vivendi-Chef schätzt Wert der Musiksparte auf über 40 Mrd. Dollar

München (APA/dpa) - Es ist Tag eins nach der Hiobsbotschaft. Die Siemens-Mitarbeiter in Leipzig und Görlitz wissen seit weniger als 24 Stunden, dass ihre Werke mit zusammen 920 Arbeitsplätzen geschlossen werden sollen. Und in Erfurt steht das Generatorenwerk auf der Kippe. Doch statt resignierter Katerstimmung herrscht vor allem Wut.
 

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Unverständnis und Wut: Siemens-Mitarbeiter bangen um ihre Zukunft