ProSiebenSat.1 hebt Umsatzziel erneut an

München - Der deutsche Fernsehkonzern ProSiebenSat.1 hat dank gestiegener Werbeeinnahmen und des Kaufs des Vergleichsportals Verivox im dritten Quartal stärker zugelegt als erwartet und seine Umsatzprognose für das Gesamtjahr erneut angehoben. Das Unternehmen sei in allen Segmenten profitabel gewachsen, sagte Vorstandschef Thomas Ebeling am Donnerstag in Unterföhring bei München.

Der Umsatz stieg im dritten Jahresviertel um gut 17 Prozent auf 747 Mio. Euro, der bereinigte Betriebsgewinn um 9 Prozent auf 178 Mio. Euro. Unter dem Strich blieb ein Überschuss von 73 Mio. Euro, um fast 9 Prozent mehr als vor einem Jahr.

Im mit Abstand größten Geschäftsfeld Fernsehen profitierte ProSiebenSat.1 vom positiven Konjunktur- und Werbeumfeld. Der Zuschaueranteil in Deutschland habe den höchsten Wert seit 15 Jahren erreicht. Der Umsatz im Digitalgeschäft mit den Verkaufs- und Vergleichsportalen übertraf den Vorjahreswert um 31 Prozent.

Der Medienkonzern sei gut ins Schlussquartal gestartet und peile jetzt ein niedriges zweistelliges Umsatzwachstum im Gesamtjahr an. Zuletzt war ein hoher einstelliger Zuwachs in Aussicht gestellt worden. Betriebsgewinn und Überschuss sollen über dem Vorjahresergebnis liegen.

Stuttgart (APA/dpa) - Der Handelskonflikt zwischen den USA und China und die Dieselaffäre hinterlassen beim Autobauer Daimler Spuren. Im Jahr 2018 wird nun ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) leicht unter Vorjahresniveau erwartet, wie der Dax-Konzern am Mittwochabend in Stuttgart mitteilte. Bisher war ein Ebit leicht über dem 2017er Wert von 14,7 Milliarden Euro angepeilt worden.
 

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Daimler senkt wegen Zollstreit zwischen USA und China den Ausblick

Wien (APA) - Vizekanzler Heinz-Christian Strache (FPÖ) will den Entwurf zum 12-Stunden-Arbeitstag "optimieren". Man könne "gerne" den Begriff Freiwilligkeit ins Gesetz schreiben, sagte er Mittwoch in der "ZiB2". Proteste gegen die neue Arbeitszeitregelung führte er auf "Panikmache" und Fehlinformation zurück - auch die Tatsache, dass der Tiroler FPÖ-Arbeiterkammer-Fraktionschef aus der Partei ausgetreten ist.
 

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Arbeitszeit - Strache will "Freiwilligkeit" ins Gesetz schreiben

Wien (APA/dpa) - Vor dem Treffen der OPEC-Staaten und weiterer wichtiger Förderländer am Freitag und Samstag in Wien erwarten Experten, dass das Kartell den Ölhahn wieder etwas weiter aufdreht. Damit könnte der Ölpreis sinken - oder zumindest nicht noch weiter steigen.
 

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OPEC-Staaten beraten über Anhebung der Ölförderung