ProSiebenSat.1 kauft schwedisches Online-Reisebüro

Unterföhring (APA/dpa-AFX/Reuters) - Der Medienkonzern ProSiebenSat.1 will noch mehr Geld mit Urlaubern verdienen und kauft dafür im Ausland ein. Für 235 Mio. Euro inklusive Schulden wollen die Münchner das schwedische Online-Reisebüro Etraveli komplett übernehmen, wie der Konzern am Montag mitteilte. ProSiebenSat.1 ergänzt damit seine Reiseaktivitäten mit seiner bisher größten Übernahme im Online-Geschäft.

Etraveli vermittelt Flugreisen und betreibt dem Konzern zufolge dafür Internetportale in 40 Ländern auf vier Kontinenten. Noch in diesem Jahr sei der Start eines Angebots für den deutschen Markt geplant. Etraveli wäre der erste internationale Zukauf von ProSiebenSat.1 für seine Reisesparte 7Travel. Die Kartellbehörden in Deutschland und Österreich müssen dem Deal noch zustimmen.

"Mit dem Investment in Etraveli internationalisieren wir unser bestehendes Reise-Portfolio signifikant und stellen die Weichen für weiteres Wachstum weit über die Grenzen Europas hinaus", erklärte ProSiebenSat.1-Digitalvorstand Christian Wegner laut Mitteilung. Einige Tochtergesellschaften von 7Travel haben bereits Ableger außerhalb Deutschlands.

Zur ProSiebenSat.1-Reisesparte gehören unter anderem weg.de, billiger-mietwagen.de und mydays.com. ProSiebenSat.1 verhilft seinen Reiseunternehmen mit Werbung auf seinen Fernsehsendern zu mehr Aufmerksamkeit.

Wien (APA) - Der frühere Chef der Erste Bank Österreich, Thomas Uher, wird ab 15. Oktober als viertes Vorstandsmitglied der Volksbank Wien und dort das Ressort Risiko leiten. Das hat der Aufsichtsrat der Volksbank Wien AG heute, Dienstag, beschlossen.
 

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Ex-Erste-Bank-Chef Uher wird Risiko-Vorstand der Volksbank Wien

Zürich (APA/Reuters) - Die Schweizer Finanzmarktaufseher gehen gegen Betrügereien mit Kryptowährungen vor: Die Finma zog Anbieter aus dem Verkehr, die Kunden über das Internet die selbst erfundene Scheinkryptowährung E-Coin angeboten haben, wie die Behörde am Dienstag mitteilten.
 

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Schweiz stoppt Coin-Betrüger - Warnung vor Scheinwährungen

Madrid (APA/Reuters) - Die spanische Regierung will die Neuverschuldung im kommenden Jahr unter die Marke von drei Prozent drücken. 2017 sei man auf gutem Wege, die angepeilten 3,1 Prozent zu erreichen, sagte Wirtschaftsminister Luis de Guindos am Dienstag. In den letzten Jahren wurde die in den europäischen Verträgen festgelegte Defizit-Obergrenze von drei Prozent im Verhältnis zum BIP teils sehr deutlich verfehlt.
 

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Spaniens Regierung bei Defizitziel zuversichtlich