ProSiebenSat.1 kauft schwedisches Online-Reisebüro

Unterföhring (APA/dpa-AFX/Reuters) - Der Medienkonzern ProSiebenSat.1 will noch mehr Geld mit Urlaubern verdienen und kauft dafür im Ausland ein. Für 235 Mio. Euro inklusive Schulden wollen die Münchner das schwedische Online-Reisebüro Etraveli komplett übernehmen, wie der Konzern am Montag mitteilte. ProSiebenSat.1 ergänzt damit seine Reiseaktivitäten mit seiner bisher größten Übernahme im Online-Geschäft.

Etraveli vermittelt Flugreisen und betreibt dem Konzern zufolge dafür Internetportale in 40 Ländern auf vier Kontinenten. Noch in diesem Jahr sei der Start eines Angebots für den deutschen Markt geplant. Etraveli wäre der erste internationale Zukauf von ProSiebenSat.1 für seine Reisesparte 7Travel. Die Kartellbehörden in Deutschland und Österreich müssen dem Deal noch zustimmen.

"Mit dem Investment in Etraveli internationalisieren wir unser bestehendes Reise-Portfolio signifikant und stellen die Weichen für weiteres Wachstum weit über die Grenzen Europas hinaus", erklärte ProSiebenSat.1-Digitalvorstand Christian Wegner laut Mitteilung. Einige Tochtergesellschaften von 7Travel haben bereits Ableger außerhalb Deutschlands.

Zur ProSiebenSat.1-Reisesparte gehören unter anderem weg.de, billiger-mietwagen.de und mydays.com. ProSiebenSat.1 verhilft seinen Reiseunternehmen mit Werbung auf seinen Fernsehsendern zu mehr Aufmerksamkeit.

Bregenz (APA) - Aufgrund von anhaltender Trockenheit mit einhergehendem Futter- und Wassermangel stehen in Vorarlberg verfrühte Almabtriebe im Raum. Diese versuche man durch die Zufuhr von Wasser und Heu zu verhindern, informierte der zuständige Landesrat Christian Gantner (ÖVP) am Freitag. Eine frühzeitige Rückkehr der Tiere ins Tal könnte die Situation in der Futterversorgung eklatant verschärfen, so Gantner.
 

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Große Trockenheit: In Vorarlberg stehen verfrühte Almabtriebe im Raum

London/Brüssel (APA/dpa) - Nur eineinhalb Monate vor dem EU-Austritt der Briten ist immer noch nicht sicher, ob die Sache einigermaßen glimpflich ausgeht. Und das liegt nicht nur am Londoner Regierungschaos.
 

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Beim Brexit sitzen beide in der Zwickmühle

Wien/Schwechat/Dublin (APA) - Eine erste Anhörung vor einem Londoner Gericht im Streit zwischen Ryanair und Lufthansa um neun geleaste Laudamotion-Flieger ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Das Hauptverfahren beginnt erst im November, wie es am Freitagnachmittag von der Lufthansa zur APA hieß. Laudamotion und Ryanair gaben sich wortkarg und erklärten, das laufende Verfahren nicht kommentieren zu wollen.
 

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Gerichtsstreit um Laudamotion geht erst im November richtig los