Projekt Mega-Seilbahn Flachau/Zauchensee begraben

Flachau (APA) - Im Salzburger Pongau wurde nun das Projekt für die längste Drei-Seil-Umlaufbahn der Welt begraben. Sie hätte auf einer Länge von sieben Kilometern die Skigebiete Flachau und Zauchensee verbinden sollen und hätte dabei auch die Tauernautobahn überquert. Stattdessen soll eine Verbindung über die Skigebiete in Wagrain und Kleinarl/Flachauwinkl den Anschluss an Zauchensee ermöglichen.

"Die Drei-Seil-Bahn ist nicht mehr in unserer Planung", bestätigte Snowspace-Salzburg-Vorstand Christoph Baumann am Dienstag gegenüber der APA einen Bericht der "Salzburger Nachrichten". Hintergrund der Entscheidung ist die Übernahme der Bergbahnen Flachau durch die Bergbahnen Wagrain heuer im Frühjahr. "Durch den Zusammenschluss haben sich die Prämissen geändert", sagte Baumann.

"Es gab zwei Parallelprojekte Richtung Zauchensee und wir wollen nun das andere über Wagrain-Kleinarl ermöglichen." Zunächst sollen über das Grießenkar die Skigebiete Wagrain und Kleinarl verbunden werden. Dieser Zusammenschluss hätte eigentlich schon im Dezember 2018 erfolgen sollen, wird aber nun um ein Jahr verschoben. Hier gelte es noch zu verhindern, einen Flaschenhals zu schaffen, begründete Baumann die Verschiebung. Mit dieser Verbindung kann dann direkt bis zur Talstation in Flachauwinkl gefahren werden, wo auf der anderen Seite der Autobahn das Skigebiet Zauchensee beginnt.

Die 2014 vorgestellten Pläne der 7,2 Kilometer langen Seilbahn sahen eine Verbindung von der Lisaalm in Flachau bis zum Rosskopf in Zauchensee vor. Sie hätte pro Stunde bis zu 3.000 Personen befördern sollen, die Gondeln wären bis zu 310 Meter über dem Boden geschwebt. Die Kosten wurden damals mit 50 bis 60 Millionen Euro beziffert.

Wien (APA) - Der börsenotierte Caterer Do&Co verlängert die Kooperation mit der teilstaatlichen Turkish Airlines (Türk Hava Yollari A.O.). Die Zusammenarbeit wird über 15 Jahre im Rahmen der gemeinsamen Gesellschaft THY DO & CO kram Hizmetleri A. fortgesetzt - vorbehaltlich der Genehmigungen durch Unternehmensorgane und von Behörden "sowie einer zufriedenstellenden Vertragsdokumentation", so Do&Co Dienstagabend.
 

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Do&Co verlängert Kooperation mit Turkish Airlines um 15 Jahre

Maribor (APA) - Der österreichisch-slowenisch-kanadische Geschäftsmann Walter Wolf steht in Slowenien wegen Vorwürfen der Geldwäsche in Zusammenhang mit der Patria-Schmiergeldaffäre vor Gericht. Bei der Anklageverlesung vor dem Bezirksgericht in Maribor plädierte der 79-Jährige am Montag auf nicht schuldig, berichtete die Nachrichtenagentur STA.
 

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Patria-Affäre in Slowenien: Wolf wegen Geldwäsche vor Gericht

Innsbruck (APA) - Die Asfinag hat dementiert, dass die geplante temporäre Freigabe des Pannenstreifens auf der Inntalautobahn (A12) zwischen Innsbruck West und Zirl vorerst auf Eis gelegt wird. Der Geschäftsführer für Tirol und Vorarlberg, Stefan Siegele, bezeichnete dies in einer Aussendung als "völlig falsch". Der "Kurier" hatte zuvor über ein Aus für die Pannenstreifen-Freigabe berichtet.
 

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Aus für Pannenstreifen-Freigabe in Tirol: Asfinag dementiert