Prognose: Italiens Wirtschaft wächst 2015 wieder

Rom (APA/dpa) - Italiens gebeutelte Wirtschaft wird einer Prognose der Statistikbehörde Istat zufolge nach drei Minus-Jahren in Folge 2015 wieder wachsen. Für das zu Ende gehende Jahr sagen die Statistiker genauso wie die Regierung noch ein Minus von 0,3 Prozent voraus. Im kommenden Jahr soll dann ein Plus von 0,5 Prozent zu Buche stehen, 2016 gar ein Wachstum von 1,0 Prozent.

In der am Montag veröffentlichten Konjunktureinschätzung wird aber auch auf die Unsicherheiten hingewiesen, die bei der tatsächlichen Entwicklung eine wichtige Rolle spielen. Italien ist hoch verschuldet. Die Regierung von Ministerpräsident Matteo Renzi will die lahmende Konjunktur in der drittgrößten Euro-Volkswirtschaft mit milliardenschweren Haushaltsmaßnahmen ankurbeln. Allerdings sind die Pläne umstritten, denn sie sehen auch neue Schulden vor.

Peking (APA/Reuters) - Die chinesische Zentralbank will ungeachtet gestiegener Konjunkturrisiken durch den Handelskonflikt mit den USA vorerst auf größere Hilfen für die Wirtschaft verzichten. Stattdessen sollen die Finanzierungsprobleme von Unternehmen "effektiv gelindert" werden, hieß es in einer am Dienstag veröffentlichten Stellungnahme.
 

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Chinas Notenbank verzichtet vorerst auf größere Konjunkturhilfen

Genua (APA/Reuters) - Nach dem Brückeneinsturz in Genua hat Italiens Ministerpräsident Giuseppe Conte den Autobahnbetreiber zu deutlich höheren Entschädigungszahlungen für die Opfer aufgefordert. Den vom Infrastrukturkonzern Atlantia angebotenen Betrag von 500 Millionen Euro nannte der Regierungschef in der Zeitung "Il Corriere della Sera" vom Dienstag bescheiden.
 

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Brückeneinsturz in Genua - Conte fordert mehr Geld von Betreiber

Wien (APA) - Der Rat für Forschung und Technologieentwicklung (RFT) befürchtet, dass Österreich in der Grundlagenforschung den Anschluss an die internationale Spitze verliert. Um das zu vermeiden, empfiehlt das Gremium der Bundesregierung, die im Wettbewerb vergebenen Mittel für Grundlagenforschung zu steigern. So sollte das Budget des Wissenschaftsfonds FWF um 80 bis 90 Mio. Euro jährlich erhöht werden.
 

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Forschungsrat empfiehlt mehr Mittel für Grundlagenforschung