Profi-Kicker vom FC Kopenhagen protestieren gegen Katar

Dänische Fußballspieler haben nun gegen die Arbeitsbedingungen auf den Baustellen in Katar protestiert, wo derzeit die Fußballstadien für die WM 2022 errichtet werden: "Dass Tausende Arbeiter sterben müssen, um zwölf feine Stadien für uns zu bauen, hat nichts mit Fußball zu tun."

Kopenhagen. Fußballspieler vom FC Kopenhagen haben die Bedingungen von Gastarbeitern auf den Baustellen der Weltmeisterschaft 2022 in Katar kritisiert. In einem Video der dänischen Spielervereinigung beklagten Tom Hogli aus Norwegen und William Kvist aus Dänemark eine systematische Verletzung der Menschenrechte, die "tausende Todesfälle" zur Folge habe.

"Die Bedingungen für Arbeiter in Katar sind grausam", sagte Hogli in dem Clip. "Das kann der Fußball nicht akzeptieren." Sein Mannschaftskollege Kvist vom FC Kopenhagen ergänzte: "Dass Tausende Arbeiter sterben müssen, um zwölf feine Stadien für uns zu bauen, hat nichts mit Fußball zu tun." Die Spieler hätten keine Entscheidungsgewalt darüber, wo Turniere stattfänden. "Aber wir Spieler haben die Verantwortung, zu protestieren", sagte Hogli.

Der Weltverband FIFA müsse den Organisatoren Vorgaben machen, damit menschliche Arbeitsbedingungen möglich seien.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

Bonität

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten