Profi-Kicker vom FC Kopenhagen protestieren gegen Katar

Dänische Fußballspieler haben nun gegen die Arbeitsbedingungen auf den Baustellen in Katar protestiert, wo derzeit die Fußballstadien für die WM 2022 errichtet werden: "Dass Tausende Arbeiter sterben müssen, um zwölf feine Stadien für uns zu bauen, hat nichts mit Fußball zu tun."

Kopenhagen. Fußballspieler vom FC Kopenhagen haben die Bedingungen von Gastarbeitern auf den Baustellen der Weltmeisterschaft 2022 in Katar kritisiert. In einem Video der dänischen Spielervereinigung beklagten Tom Hogli aus Norwegen und William Kvist aus Dänemark eine systematische Verletzung der Menschenrechte, die "tausende Todesfälle" zur Folge habe.

"Die Bedingungen für Arbeiter in Katar sind grausam", sagte Hogli in dem Clip. "Das kann der Fußball nicht akzeptieren." Sein Mannschaftskollege Kvist vom FC Kopenhagen ergänzte: "Dass Tausende Arbeiter sterben müssen, um zwölf feine Stadien für uns zu bauen, hat nichts mit Fußball zu tun." Die Spieler hätten keine Entscheidungsgewalt darüber, wo Turniere stattfänden. "Aber wir Spieler haben die Verantwortung, zu protestieren", sagte Hogli.

Der Weltverband FIFA müsse den Organisatoren Vorgaben machen, damit menschliche Arbeitsbedingungen möglich seien.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro