Produktionsrückgang nimmt weiter zu

Wien (APA) - Der Rückgang der heimischen Produktion hat sich im November verstärkt. Gegenüber dem Vorjahr lag sie um 2,5 Prozent tiefer, gegenüber dem Vormonat Oktober verringerte sie sich um 0,7 Prozent, gab die Statistik Austria am Freitag bekannt. Für Oktober war ein Minus von 2,3 Prozent im Jahres- und von 0,3 Prozent im Monatsabstand gemeldet worden.

Die heimische Industrie erzeugte laut EU-harmonisiertem Produktionsindex im November um 1,7 Prozent weniger als ein Jahr davor und um 0,7 Prozent weniger als im Vormonat Oktober. Bei der Produktion im Baugewerbe ergab sich ein Jahres-Minus von 4,8 Prozent und ein Monats-Minus von 0,3 Prozent.

Im Jahresabstand gab es nur bei kurzlebigen Konsumgütern einen Anstieg (+5,1 Prozent), sonst überall ein Minus: bei Vorleistungsgütern von 2,1 Prozent, bei Investitionsgütern von 2,8 Prozent, bei langlebigen Konsumgütern von 5,8 Prozent oder bei Energie von 6,4 Prozent.

Im Monatsvergleich legten kurzlebige Konsumgüter um 4,9 Prozent zu, Energie um 1,4 Prozent, langlebige Konsumgüter um 1,3 Prozent und Investitionsgüter ganz schwach um 0,1 Prozent; Vorleistungsgüter verringerten sich um 3,4 Prozent.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro