Produktion holte auf: Im September ein Prozent höher als im August

Wien - Nach einer mehrmonatigen Abschwächungsphase hat die Produktion in Österreich im September wieder zugelegt. Gegenüber dem Vormonat August legte der Produktionsindex um 1,0 Prozent zu, und im Jahresabstand schwächte sich das Minus auf 2,2 Prozent ab, wie die Statistik Austria am Dienstag bekannt gab.

Für August war noch ein Rückgang um 3,7 Prozent im Jahresabstand und ein Minus gegenüber dem Vormonat von 2,1 Prozent vermeldet worden.

EU-harmonisiert und saisonal bereinigt stieg die Produktion im September im Vergleich zum Vormonat August um 1,2 Prozent, hieß es am Dienstag weiter. Dabei legten langlebige Konsumgüter um 3,2 Prozent zu, Vorleistungsgüter um 1,2 und Investitionsgüter um 0,7 Prozent. Kurzlebige Konsumgüter stagnierten, und bei Energie ging die Produktion binnen Monatsfrist um 2,0 Prozent zurück.

Im Jahresvergleich lag der Produktionsindex in der Industrie im September nach Arbeitstagen bereinigt (EU-harmonisiert) um 1,1 Prozent unter dem gleichen Vorjahresmonat. Im Baugewerbe sank die Produktion dabei um 5,4 Prozent.

Gegenüber September 2013 gab es bei kurzlebigen Konsumgütern einen Anstieg um 1,2 Prozent, sonst überall ein Minus: bei Vorleistungsgütern um 0,4 Prozent, bei Investitionsgütern um 0,5 Prozent, bei langlebigen Konsumgütern um 6,0 Prozent und bei Energie um 8,4 Prozent.

Peking (APA/Reuters) - Die chinesische Zentralbank will ungeachtet gestiegener Konjunkturrisiken durch den Handelskonflikt mit den USA vorerst auf größere Hilfen für die Wirtschaft verzichten. Stattdessen sollen die Finanzierungsprobleme von Unternehmen "effektiv gelindert" werden, hieß es in einer am Dienstag veröffentlichten Stellungnahme.
 

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Chinas Notenbank verzichtet vorerst auf größere Konjunkturhilfen

Genua (APA/Reuters) - Nach dem Brückeneinsturz in Genua hat Italiens Ministerpräsident Giuseppe Conte den Autobahnbetreiber zu deutlich höheren Entschädigungszahlungen für die Opfer aufgefordert. Den vom Infrastrukturkonzern Atlantia angebotenen Betrag von 500 Millionen Euro nannte der Regierungschef in der Zeitung "Il Corriere della Sera" vom Dienstag bescheiden.
 

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Brückeneinsturz in Genua - Conte fordert mehr Geld von Betreiber

Wien (APA) - Der Rat für Forschung und Technologieentwicklung (RFT) befürchtet, dass Österreich in der Grundlagenforschung den Anschluss an die internationale Spitze verliert. Um das zu vermeiden, empfiehlt das Gremium der Bundesregierung, die im Wettbewerb vergebenen Mittel für Grundlagenforschung zu steigern. So sollte das Budget des Wissenschaftsfonds FWF um 80 bis 90 Mio. Euro jährlich erhöht werden.
 

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Forschungsrat empfiehlt mehr Mittel für Grundlagenforschung