Procter & Gamble sucht Käufer für seine Kosmetikmarken

Der Konsumgüterkonzern Procter & Gamble (P&G) aus den USA sucht einem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg zufolge einen Käufer für seine Kosmetikmarken wie Wella oder Oil of Olaz.

P&G habe bereits mehrere potenzielle Käufer angesprochen, darunter Henkel in Deutschland, Unilever in den Niederlanden, die US-Unternehmen Revlon und Coty sowie Kao in Japan, berichtete Bloomberg unter Berufung auf Verhandlungskreise. Demnach will der Konzern seine Kosmetik- und Parfümmarken einzeln oder zusammen verkaufen, für insgesamt bis zu 19 Mrd. Dollar (17,5 Mrd. Euro).

P&G hatte vor drei Jahren ein Sparprogramm in Höhe von 10 Mrd. Dollar begonnen, und seit vergangenem Sommer einen kompletten Umbau beschlossen. Ende Januar kündigte der Konzern an, der Verkauf oder der Stopp von 35 Marken sei bereits beschlossen. Ziel seien 90 Marken.

Im vergangenen Jahr hatte P&G seine Batteriesparte Duracell an den Investor Warren Buffett verkauft. Die Seifenmarken Zest und Camay gingen an Unilever.

Berlin (APA/Reuters) - Die deutschen Bundesländer verlangen von der Industrie und der Regierung in Berlin die Nachrüstung von älteren Dieseln im Kampf gegen Luftverschmutzung und Fahrverbote voranzutreiben. In einem Entschließungsantrag forderte der Bundesrat am Freitag die Regierung auf, dafür Sorge zu tragen, dass die Hersteller für eine Nachrüstung mit Katalysatoren in die Verantwortung genommen werden.
 

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Deutsche Bundesländer drängen auf Diesel-Nachrüstung

Wien (APA) - Die österreichischen Pensionskassen haben zum Ende des dritten Quartals einen negativen Veranlagungsertrag erzielt: Die Performance lag durchschnittlich bei minus 0,91 Prozent, teilte der Fachverband der Pensionskassen am Freitag mit. Das sei trotz ungünstiger Rahmenbedingungen eine positive Entwicklung gegenüber dem zweiten Quartal, in dem die Performance bei minus 1,2 Prozent lag.
 

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Pensionskassen: Performance im 3. Quartal im Minus

Wien (APA) - Das Umweltministerium von Elisabeth Köstinger (ÖVP) steht derzeit bei einigen Themen in der Kritik von Oppositionsparteien und von Nichtregierungsorganisationen (NGO). Beispielsweise geht es - neben der Aufregung rund um eine geplante UVP-Änderung - um den Standpunkt des Umweltministeriums zum Standortentwicklungsgesetz, das derzeit überarbeitet wird.
 

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Standortgesetz - NGO üben weiter Kritik an Umweltministerium