Probleme bei deutschen Schweinebauern: Jeder zweite will aufhören

Osnabrück (APA/dpa) - Jeder zweite Schweinehalter in Deutschland will einer aktuellen Erhebung zufolge aufgeben. Die Gründe sind der Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands (ISN) zufolge hohe gesetzliche Auflagen und mangelnde Planungssicherheit.

Laut einer am Dienstag in Osnabrück vorgestellten ISN-Mitgliederumfrage wollen 52,1 Prozent der 645 befragten Sauenhalter in den nächsten Jahren die Ferkelerzeugung aufgeben.

Grundsätzlich habe die Umfrage ergeben: Je kleiner der Betrieb, desto eher wolle er aufgeben. Der am häufigsten genannte Grund sind demnach die vielen Auflagen (73,5 Prozent). Auch "fehlende Perspektive" (50,3 Prozent) und "gesellschaftliche Stimmung" (47,9 Prozent) sind Hauptgründe. Nur 22,3 Prozent nannten wirtschaftliche Gründe. Deutschlandweit sind 10 000 Schweinehalter Mitglieder in der ISN.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro