Pro-Ge-Gewerkschafterinnen fordern mehr Gewaltprävention in Betrieben

Wien (APA) - Die Frauen in der Produktionsgewerkschaft Pro-Ge fordern mehr Schutz vor sexueller Gewalt am Arbeitsplatz. Dazu solle der Arbeitgeber verstärkt in die Pflicht genommen werden. In den Betrieben sollten Leitlinien erarbeitet werden, um explizit klarzustellen dass Gewalt, Mobbing und sexuelle Belästigung gegenüber Beschäftigten nicht toleriert und entsprechend sanktioniert werde.

Ebenso sollten Führungskräfte in verantwortungsvoller Mitarbeiterführung und Konfliktprävention ausgebildet werden. Aber auch für alle Beschäftigten sollte es regelmäßig Seminare zum Umgang mit Konflikten geben. Weiters soll der Abschluss einer Betriebsvereinbarung zum Schutz vor Gewalt im Job im Arbeitsverfassungsgesetz in die Liste der erzwingbaren Betriebsvereinbarungen aufgenommen werden.

Schließlich solle es auch mehr Aufklärungsarbeit über die vorhandenen Beratungsstellen für Frauen geben. "Kommt es trotz allem zu einer Gewaltsituation im Betrieb, dann muss eine bessere Unterstützung der Betroffenen erfolgen, etwa durch die Finanzierung eines Rechtsbeistandes oder einer therapeutischen Hilfe", fordert Klaudia Frieben, Vorsitzende der Pro-Ge Frauen, am Freitag in einer Aussendung.

Morgen, Samstag, startet eine internationale Kampagne "16 Tage gegen Gewalt an Frauen und Mädchen", die bis zum 10. Dezember, dem Internationalen Tag der Menschenrechte, dauert.

Siemens liefert den ÖBB zur Verwendung ab 2022 neue Züge. Der Rahmenvertrag dazu war im Juli bekanntgeworden, nun sind alle Einspruchsfristen abgelaufen und der Deal ist fixiert. Bis zu 700 Waggons für die Personenbeförderung im Wert von bis zu 1,5 Mrd. Euro können die ÖBB in dem Vertrag abrufen. Gebaut werden die Wagen im Siemens-Werk in Wien.
 

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Neue Siemens Züge für ÖBB ab 2022 in Betrieb

Eine schwache Nachfrage nach Graphikkarten für die Erzeugung von Kryptowährungen wie Bitcoin stimmt den US-Konzern Nvidia vorsichtig. Der Umsatz im laufenden Quartal werde wohl bei 3,25 Mrd. Dollar (2,9 Mrd. Euro), plus/minus zwei Prozent, und damit unter den von Analysten im Schnitt geschätzten 3,34 Milliarden liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
 

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Chiphersteller Nvidia steigerte Umsatz

Mehr als 1.000 Mitarbeiter von Google haben in einem Brief Bedenken gegen die Rückkehr des Suchmaschinen-Giganten nach China angemeldet. Die zensierte Suchmaschine mit dem Projektnamen "Dragonfly" (Libelle) werfe "dringende moralische und ethische Fragen auf", zitierte das US-Portal "The Intercept" am Donnerstag aus dem Schreiben an die Konzernführung, in dem auch mehr Informationen zu den Plänen gefordert werden.
 

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Protestbrief: Mitarbeiter von Google hinterfragen China-Pläne