Pro-Ge-Gewerkschafterinnen fordern mehr Gewaltprävention in Betrieben

Wien (APA) - Die Frauen in der Produktionsgewerkschaft Pro-Ge fordern mehr Schutz vor sexueller Gewalt am Arbeitsplatz. Dazu solle der Arbeitgeber verstärkt in die Pflicht genommen werden. In den Betrieben sollten Leitlinien erarbeitet werden, um explizit klarzustellen dass Gewalt, Mobbing und sexuelle Belästigung gegenüber Beschäftigten nicht toleriert und entsprechend sanktioniert werde.

Ebenso sollten Führungskräfte in verantwortungsvoller Mitarbeiterführung und Konfliktprävention ausgebildet werden. Aber auch für alle Beschäftigten sollte es regelmäßig Seminare zum Umgang mit Konflikten geben. Weiters soll der Abschluss einer Betriebsvereinbarung zum Schutz vor Gewalt im Job im Arbeitsverfassungsgesetz in die Liste der erzwingbaren Betriebsvereinbarungen aufgenommen werden.

Schließlich solle es auch mehr Aufklärungsarbeit über die vorhandenen Beratungsstellen für Frauen geben. "Kommt es trotz allem zu einer Gewaltsituation im Betrieb, dann muss eine bessere Unterstützung der Betroffenen erfolgen, etwa durch die Finanzierung eines Rechtsbeistandes oder einer therapeutischen Hilfe", fordert Klaudia Frieben, Vorsitzende der Pro-Ge Frauen, am Freitag in einer Aussendung.

Morgen, Samstag, startet eine internationale Kampagne "16 Tage gegen Gewalt an Frauen und Mädchen", die bis zum 10. Dezember, dem Internationalen Tag der Menschenrechte, dauert.

Memphis (Tennessee) (APA/Reuters) - US-Präsident Donald Trump hat nach der Kritik an dem von ihm benannten Führungspersonal der Notenbank Widerspruch aus den Reihen der Währungshüter geerntet. Trump hatte die Zentralbank Fed für verrückt erklärt und die von ihm getroffene Personalauswahl als "nicht so glücklich" bezeichnet.
 

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Trumps scharfe Kritik an Währungshütern löst Widerspruch bei Fed aus

Stuttgart (APA/dpa) - Der deutsche Autobauer Porsche braucht mehr Personal für den Bau seiner Elektroautos. Für die Serienfertigung des Mission E Cross Turismo will der Sportwagenhersteller noch einmal 300 Stellen am Stammsitz in Stuttgart-Zuffenhausen schaffen, wie Porsche-Chef Oliver Blume am Donnerstag in Nürtingen beim Branchengipfel der Hochschule für Automobilwirtschaft ankündigte.
 

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Porsche stellt noch mehr Mitarbeiter für E-Auto-Produktion ein

Riad (APA/dpa) - Zu seiner großen Investmentkonferenz in Riad wollte Saudi-Arabien kommende Woche die Größen der Finanzwelt und Eliten der internationalen Wirtschaft in die Ölmonarchie locken. Doch das Verschwinden und die mutmaßliche Tötung des saudischen Journalisten Jamal Khashoggi hat einen dunklen Schatten auf die aufwendig inszenierte Veranstaltung geworfen.
 

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"Future Investment Initiative" - Riads Plattform für Geldgeber