Privatisierung des Triest-Flughafen: 55-Prozent-Anteil wird angeboten

Triest (APA) - Die norditalienische Region Friaul-Julisch Venetien unternimmt einen zweiten Versuch zur Privatisierung des Flughafens von Triest. Nachdem ein erster Versuch wegen Mangels an Interessenerklärungen gescheitert war, stockt die Region den angebotenen Anteil an der Betreibergesellschaft des Flughafens von 45 auf 55 Prozent auf.

Die Ausschreibung beginnt im Oktober. Der Mindestpreis für die 55-prozentige Beteiligung liegt bei 70 Mio. Euro. "Wir suchen nach einem industriellen Partner, der in den Flughafen investieren will", berichtete der Präsident der Region Friaul-Julisch Venetien, Massimiliano Fedriga laut Medienangaben. Er rechne mit mehreren Interessenten. Zu ihnen zählen Mediengerüchten zufolge die börsennotierte Gesellschaft SAVE, die den Flughafen von Venedig betreibt, sowie der Infrastrukturfonds F2i.

Eine erste Ausschreibung im April war gescheitert. Damals war nur eine 45-prozentige Beteiligung am Flughafen angeboten worden. Mit einem höheren Aktienpaket hofft die Region Friaul, den Flughafen privatisieren zu können. Die Region Friaul, die derzeit 100 Prozent am Flughafen hält, will eine Drehscheibe für Flüge in Richtung Osteuropa daraus machen.

Der Flughafen Triest segelt auf Wachstumskurs. 2017 betrug der Nettogewinn 3 Mio. Euro. 2018 soll die Schwelle von einer Million Passagieren überschritten werden. Der Entwicklungsplan 2016 bis 2020 sieht Investitionen in Höhe von 39 Mio. Euro vor.

Istanbul/Washington (APA/dpa) - "Ich habe keinerlei finanzielle Interessen in Saudi-Arabien", sagt Donald Trump. Als Privatperson und US-Präsident hat er aber kräftig von den Ölmilliarden aus Riad profitiert. Welche Auswirkungen hat das auf den Fall Khashoggi?
 

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"Große Geschäfte!" - Trumps USA und Riad verbinden Milliarden

Frankfurt (APA/Reuters) - Die Deutsche Bank tauscht die Führung ihrer Transaktionsbank aus. Stefan Hoops, bisher Co-Vertriebschef der Kapitalmarktsparte, trete die Nachfolge von John Gibbons an, bestätigte ein Banksprecher am Donnerstag. Gibbons verlasse die Bankenbranche. Finanzkreisen zufolge wechselt er zu einem Kunden der Bank. Hoops wird wie sein Vorgänger Gibbons an Investmentbank-Chef Garth Ritchie berichten.
 

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Deutsche Bank tauscht Chef der Transaktionsbank aus

Wien (APA) - Österreich und China wollen über eine Nachfolgeregelung zu sogenannten Soft Loans verhandeln. Soft Loans sind staatlich gestützte Kredite für Unternehmen, die in Entwicklungsländern aktiv werden. Seit 2012 stehen sie für Investitionen in China allerdings nicht mehr zur Verfügung, weil das Land die dafür vorgesehene Obergrenze beim Einkommen pro Kopf überschritten hat.
 

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Österreich und China verhandeln Nachfolgeinstrument zu Soft Loans