Private Kur- und Rehabetriebe: "Haben keinen freien Markt"

Nach dem vorläufigen Scheitern der Lohn- und Gehaltsverhandlungen für die Beschäftigten der privatwirtschaftlich betriebenen Kur- und Rehabetriebe hat Arbeitgeber-Chefverhandler Julian Hadschieff sein von der Gewerkschaft abgelehntes Angebot einer Einkommenserhöhung um 1,06 Prozent verteidigt.

"Offenbar vergisst die Gewerkschaft, dass wir in diesem Bereich keinen freien Markt haben, sondern von den Tarifen der Sozialversicherungsträger abhängig sind - und uns ausschließlich in diesem Rahmen bewegen können", sagte Hadschieff am Freitag in einer Aussendung.

Die Forderungen der Gewerkschaft würden zu einer Erhöhung der Personalkosten um mehr als 3 Prozent führen, argumentiert Hadschieff. Das würde die wirtschaftliche Existenz von Unternehmen und in weiterer Folge Arbeitsplätze kosten.

Kommentar

Standpunkte

Helmut A. Gansterer: "Weiß nicht, woher ich komme"

Geld

Ölpreis pendelt an der 50-Dollar-Marke

Wirtschaft

Wifo: Österreichs Wirtschaft wächst überdurchschnittlich schnell