Privatbrauerei Egger 2014 mit leichtem Umsatzminus

Die Privatbrauerei Egger hat für 2014 mit 49 Mio. Euro - nach 51 Mio. Euro im Jahr zuvor - ein leichtes Umsatzminus zu verzeichnen. 811.000 Hektoliter gebrautes Bier bedeuteten laut einer Aussendung vom Mittwoch ebenfalls 2,3 Prozent weniger. Hauptgrund sei der kühle und verregnete Sommer gewesen.

In die Egger-Produktion sind dem Unternehmen zufolge im vergangenen Jahr 3,5 Mio. Euro geflossen. Etwa zwei Mio. Euro wurden in eine neue Abtankanlage, knapp 1,5 Mio. Euro in die Aufrüstung der Technik für die Produktion von alkoholfreiem Bier (Egger Zisch) investiert.

Das Schwesterunternehmen Radlberger erzielte 2014 mit 64,4 Mio. Euro ebenfalls einen geringeren Umsatz als im Jahr zuvor (69 Mio. Euro). 166 Mio. Flaschen und Dosen wurden der Aussendung zufolge abgefüllt. Radlberger investierte etwa 2,5 Mio. Euro in die Produktion. Wichtigstes Projekt war nach Angaben der Getränkegruppe die Modernisierung der Verpackungsanlage.

Egger beschäftigte 2014 unverändert 70 Mitarbeiter. Bei Radlberger waren es 120.

Die Privatbrauerei Egger wurde 1675 das erste Mal urkundlich erwähnt, sie befindet sich im Besitz der Familie Egger. Radlberger ist 1988 als Schwesterfirma gegründet worden.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen