Privatbrauerei Egger 2014 mit leichtem Umsatzminus

Die Privatbrauerei Egger hat für 2014 mit 49 Mio. Euro - nach 51 Mio. Euro im Jahr zuvor - ein leichtes Umsatzminus zu verzeichnen. 811.000 Hektoliter gebrautes Bier bedeuteten laut einer Aussendung vom Mittwoch ebenfalls 2,3 Prozent weniger. Hauptgrund sei der kühle und verregnete Sommer gewesen.

In die Egger-Produktion sind dem Unternehmen zufolge im vergangenen Jahr 3,5 Mio. Euro geflossen. Etwa zwei Mio. Euro wurden in eine neue Abtankanlage, knapp 1,5 Mio. Euro in die Aufrüstung der Technik für die Produktion von alkoholfreiem Bier (Egger Zisch) investiert.

Das Schwesterunternehmen Radlberger erzielte 2014 mit 64,4 Mio. Euro ebenfalls einen geringeren Umsatz als im Jahr zuvor (69 Mio. Euro). 166 Mio. Flaschen und Dosen wurden der Aussendung zufolge abgefüllt. Radlberger investierte etwa 2,5 Mio. Euro in die Produktion. Wichtigstes Projekt war nach Angaben der Getränkegruppe die Modernisierung der Verpackungsanlage.

Egger beschäftigte 2014 unverändert 70 Mitarbeiter. Bei Radlberger waren es 120.

Die Privatbrauerei Egger wurde 1675 das erste Mal urkundlich erwähnt, sie befindet sich im Besitz der Familie Egger. Radlberger ist 1988 als Schwesterfirma gegründet worden.

Der südafrikanische Steinhoff-Großaktionär Christo Wiese kappt nach seinem Rücktritt als Verwaltungsratschef weitere Verbindungen zu dem angeschlagenen Handelsriesen. Wiese sagte am Freitag den Verkauf der Einzelhandelskette Shoprite an Steinhoffs Afrika-Tochter STAR ohne Angabe von Gründen ab.
 

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Steinhoff-Großaktionär sagt Milliarden-Firmenverkauf ab

Der kriselnde Möbelhändler Steinhoff - Muttergesellschaft von Kika/Leiner - lässt seinen Ankündigungen Taten folgen und versilbert Anteile an der südafrikanischen Investmentgesellschaft PSG Group. So habe das Unternehmen 20,6 Millionen Aktien oder 9,5 Prozent der Anteile an PSG verkauft, teilte Steinhoff am Freitag mit.
 

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Steinhoff verkauft Anteile an südafrikanischer Investmentgesellschaft

Am Mittwoch ist die Air-Berlin-Tochter Niki pleitegegangen. Noch gibt es eine leise Hoffnung, die Firma zu erhalten. Unterdessen fischen Konkurrenten bereits nach den hoch qualifizierten Niki-Mitarbeitern. Und auch die Kunden können hoffen, dass sie nicht um ihr Geld umfallen. Die deutsche Regierung muss aber einen Teil ihres 150 Mio. Euro schweren Überbrückungskredits für Air Berlin abschreiben.
 

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Niki-Pleite - Chancen für Mitarbeiter und letzte Hoffnung für Firma