Presse: Ministerinnen erwägen Rücktritt bei Brexit-Zugeständnissen

London (APA/AFP) - Die von der britischen Premierministerin Theresa May angedeuteten Zugeständnisse an die EU bei den Brexit-Verhandlungen lassen Presseberichten zufolge zwei oder drei Ministerinnen den Austritt aus der Regierung erwägen. Der "Daily Telegraph" nannte am Freitag Entwicklungsministerin Penny Mordaunt und Rentenministerin Esther McVey als mögliche Kandidaten. Beide gelten als europaskeptisch.

Der "Guardian" schrieb, auch die Ministerin für Parlamentsangelegenheiten, Andrea Leadsom, habe Vorbehalte gegen Pläne, Großbritannien nach dem Ausscheiden aus der Europäischen Union noch über eine Übergangszeit bis Ende 2020 hinaus in der Zollunion zu belassen.

Am Donnerstag hatte die erzkonservative nordirische Democratic Unionist Party (DUP) der Regierung May mit dem Entzug ihrer Unterstützung gedroht, sollte sie einem Kompromiss mit der EU zu Nordirland zustimmen. Die Partei, mit deren Hilfe May in London regiert, lehnt jegliche Warenkontrollen zwischen Nordirland und Großbritannien nach dem Austritt aus der Europäischen Union ab. EU-Chefunterhändler Michel Barnier hatte aber am Mittwoch neue Kontrollen im Warenhandel zwischen Großbritannien und der Provinz Nordirland als unvermeidlich bezeichnet.

Großbritannien tritt im März kommenden Jahres aus der EU aus. Nach einer Übergangsphase will das Vereinigte Königreich auch aus dem EU-Binnenmarkt und der Zollunion austreten.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

Bonität

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

Newsticker

Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte