Preisverfall für Rosenblätter: Bauern in Bulgarien bangen um Existenz

Sofia (APA/AFP) - In Bulgarien fürchten Landwirte wegen des stark gesunkenen Verkaufspreises von Rosenblättern um ihre Existenz. In den vergangenen Jahren habe ein Kilo Rosenblätter bis zu 6 Lew (3 Euro) eingebracht, heuer liege der Preis bei nur noch 1,30 Lew, sagte der bulgarische Landwirtschaftsminister Rumen Poroschanow am Montag dem Fernsehsender BNT.

Grund für den Preisverfall sei eine außergewöhnlich gute Ernte. In Bulgarien - einem der weltweit wichtigsten Produzenten von Rosenöl - sollten heuer 16.000 Tonnen Rosenblätter geerntet werden, sagte Poroschanow. Dies bedeute einen Anstieg um 25 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, unter anderem wegen des warmen Wetters. Der Ernteüberschuss übersteige die Annahmekapazitäten der Destillerien.

Am Samstag protestierte eine Gruppe von Erzeugern in der Stadt Kasanlak im Zentrum des bulgarischen Rosentals gegen den Preisabsturz. Sie streuten die rosafarbenen Blüten auf die Straßen.

Landwirtschaftsminister Poroschanow stellte staatliche Unterstützung in Aussicht. Darüber hinaus kritisierte er, dass einige Exporteure bulgarisches Rosenöl mit Rosenöl aus der Türkei und dem Iran vermischten.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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