Preiskrieg brockte Tesco größten Verlust der Firmengeschichte ein

Wegen des anhaltenden Preiskriegs mit den deutschen Diskontern Aldi und Lidl hat der britische Supermarkt-Betreiber Tesco das schlechteste Jahr in der Firmengeschichte hinter sich. Das Unternehmen verbuchte im abgelaufenen Geschäftsjahr 2014/15 (28. Februar) einen Nettoverlust von 5,77 Mrd. Pfund (8 Mrd. Euro). Der Umsatz der gesamten Gruppe gab um 3 Prozent auf 69,65 Mrd. Pfund nach.

Das Unternehmen musste allein auf Immobilien 4,7 Mrd. Pfund abschreiben. Insgesamt wurde der Firmenwert um mehr als 7 Mrd. Pfund korrigiert. Teilweise konnten geplante oder schon begonnene Neubauten von Läden nicht realisiert werden. Auch ein Buchhaltungsskandal trug zu den negativen Zahlen bei.

In Großbritannien tobt - entfacht von Aldi und Lidl - seit Jahren ein heftiger Preiskampf im Lebensmittel-Einzelhandel. Die deutschen Diskonter wachsen dort rasant, während einheimische Ketten wie Tesco und Morrison's starke Einbußen hinnehmen müssen.

Der neue Tesco-Chef Dave Lewis sieht aber auch einen Silberstreif am Horizont. Er will das Unternehmen strikt den Kundeninteressen anpassen. "Erfolg können wir nur haben, wenn die Qualität für unsere Kunden stimmt", sagte er.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen