Preiskrieg brockte Tesco größten Verlust der Firmengeschichte ein

Wegen des anhaltenden Preiskriegs mit den deutschen Diskontern Aldi und Lidl hat der britische Supermarkt-Betreiber Tesco das schlechteste Jahr in der Firmengeschichte hinter sich. Das Unternehmen verbuchte im abgelaufenen Geschäftsjahr 2014/15 (28. Februar) einen Nettoverlust von 5,77 Mrd. Pfund (8 Mrd. Euro). Der Umsatz der gesamten Gruppe gab um 3 Prozent auf 69,65 Mrd. Pfund nach.

Das Unternehmen musste allein auf Immobilien 4,7 Mrd. Pfund abschreiben. Insgesamt wurde der Firmenwert um mehr als 7 Mrd. Pfund korrigiert. Teilweise konnten geplante oder schon begonnene Neubauten von Läden nicht realisiert werden. Auch ein Buchhaltungsskandal trug zu den negativen Zahlen bei.

In Großbritannien tobt - entfacht von Aldi und Lidl - seit Jahren ein heftiger Preiskampf im Lebensmittel-Einzelhandel. Die deutschen Diskonter wachsen dort rasant, während einheimische Ketten wie Tesco und Morrison's starke Einbußen hinnehmen müssen.

Der neue Tesco-Chef Dave Lewis sieht aber auch einen Silberstreif am Horizont. Er will das Unternehmen strikt den Kundeninteressen anpassen. "Erfolg können wir nur haben, wenn die Qualität für unsere Kunden stimmt", sagte er.

Brüssel (APA) - Die Staatssekretärin im Innenministerium, Karoline Edtstadler, (ÖVP) hat am Montag bei einer von der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) in Brüssel veranstalteten Konferenz zu Cybersecurity, betont, es sei eine Pflicht, das entsprechende EU-Gesetzespaket bis Jahresende abzuschließen. OeNB-Gouverneur Ewald Nowotny erklärte, dass es wöchentlich Cyberattacken auf österreichische Banken gebe.
 

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Edtstadler will EU-Cybersecurity-Paket heuer abschließen

Washington (APA/dpa) - Im eskalierenden Handelsstreit der USA mit vielen Ländern der Welt haben die Vereinigten Staaten nun ihrerseits Beschwerde bei der Welthandelsorganisation (WTO) eingelegt. Diese richte sich gegen die Vergeltungszölle, die China, die Europäische Union, Kanada, Mexiko und die Türkei als Reaktion auf US-Sonderzölle auf Aluminium und Stahlimporte einführten.
 

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USA legen Beschwerde bei WTO gegen Strafzölle ein

Moskau/Kiew (APA) - Der italienische Innenminister Matteo Salvini hat die EU aufgerufen, den Sanktionen gegen Russland ein Ende zu setzen. Es sei nicht auszuschließen, dass Italien die zum Jahresende anstehende Verlängerung der Sanktionen gegen Russland durch sein Veto stoppen werde, sagte Salvini bei einer Pressekonferenz im Rahmen seines Besuchs in Moskau am Montag.
 

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Salvini droht mit Veto gegen Verlängerung der Russland-Sanktionen