Preise für Öl und Kupfer im Rückwärtsgang

Spekulationen auf ein wachsendes Überangebot haben dem Ölpreis am Montag zugesetzt. Die richtungsweisende Sorte Brent aus der Nordsee und das US-Öl WTI verbilligten sich jeweils um mehr als ein Prozent auf 48,50 und 41,83 Dollar je Barrel. Dem Ölindustrie-Dienstleister Baker Hughes zufolge ist die Zahl der US-Ölbohrungen in der vergangenen Woche um zwei auf 672 gestiegen, das ist der höchste Stand seit Anfang Mai. Anleger fürchten, dass es für die weltweite Ölschwemme nicht genügend Abnehmer geben wird.

Für Unruhe sorgt vor allem, dass die chinesische Wirtschaft zuletzt schwächelte. China ist einer der größten Verbraucher von Industrierohstoffen wie Öl oder Kupfer. Der Preis für das Industriemetall gab zeitweise ein Prozent auf 5.115 Dollar je Tonne nach.

Kopfschmerzen bereitete am Montag laut Börsianern aber auch die Konjunktur in Japan. Die anhaltende Schwäche der japanischen Exportwirtschaft und eine spürbare Konsum-Zurückhaltung der privaten Haushalte haben die Wirtschaft im zweiten Quartal um 1,6 Prozent schrumpfen lassen.

Der südafrikanische Steinhoff-Großaktionär Christo Wiese kappt nach seinem Rücktritt als Verwaltungsratschef weitere Verbindungen zu dem angeschlagenen Handelsriesen. Wiese sagte am Freitag den Verkauf der Einzelhandelskette Shoprite an Steinhoffs Afrika-Tochter STAR ohne Angabe von Gründen ab.
 

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Steinhoff-Großaktionär sagt Milliarden-Firmenverkauf ab

Der kriselnde Möbelhändler Steinhoff - Muttergesellschaft von Kika/Leiner - lässt seinen Ankündigungen Taten folgen und versilbert Anteile an der südafrikanischen Investmentgesellschaft PSG Group. So habe das Unternehmen 20,6 Millionen Aktien oder 9,5 Prozent der Anteile an PSG verkauft, teilte Steinhoff am Freitag mit.
 

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Steinhoff verkauft Anteile an südafrikanischer Investmentgesellschaft

Am Mittwoch ist die Air-Berlin-Tochter Niki pleitegegangen. Noch gibt es eine leise Hoffnung, die Firma zu erhalten. Unterdessen fischen Konkurrenten bereits nach den hoch qualifizierten Niki-Mitarbeitern. Und auch die Kunden können hoffen, dass sie nicht um ihr Geld umfallen. Die deutsche Regierung muss aber einen Teil ihres 150 Mio. Euro schweren Überbrückungskredits für Air Berlin abschreiben.
 

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Niki-Pleite - Chancen für Mitarbeiter und letzte Hoffnung für Firma