Preise für Öl und Kupfer im Rückwärtsgang

Spekulationen auf ein wachsendes Überangebot haben dem Ölpreis am Montag zugesetzt. Die richtungsweisende Sorte Brent aus der Nordsee und das US-Öl WTI verbilligten sich jeweils um mehr als ein Prozent auf 48,50 und 41,83 Dollar je Barrel. Dem Ölindustrie-Dienstleister Baker Hughes zufolge ist die Zahl der US-Ölbohrungen in der vergangenen Woche um zwei auf 672 gestiegen, das ist der höchste Stand seit Anfang Mai. Anleger fürchten, dass es für die weltweite Ölschwemme nicht genügend Abnehmer geben wird.

Für Unruhe sorgt vor allem, dass die chinesische Wirtschaft zuletzt schwächelte. China ist einer der größten Verbraucher von Industrierohstoffen wie Öl oder Kupfer. Der Preis für das Industriemetall gab zeitweise ein Prozent auf 5.115 Dollar je Tonne nach.

Kopfschmerzen bereitete am Montag laut Börsianern aber auch die Konjunktur in Japan. Die anhaltende Schwäche der japanischen Exportwirtschaft und eine spürbare Konsum-Zurückhaltung der privaten Haushalte haben die Wirtschaft im zweiten Quartal um 1,6 Prozent schrumpfen lassen.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte