Preisdruck lässt Gewinn von US-Saatgutriesen Monsanto einbrechen

Der weltgrößte Saatguthersteller Monsanto hat wegen des Preisdrucks in der Branche im zweiten Quartal ein Viertel weniger verdient als vor einem Jahr. Der Nettogewinn brach in den drei Monaten bis Ende Februar auf 1,06 Mrd. Dollar (932,52 Mio. Euro) ein, wie der für Genmais und Gensoja bekannte US-Agrarchemiekonzern am Mittwoch mitteilte. Der Umsatz ging um knapp 13 Prozent auf 4,53 Mrd. Dollar zurück.

Analysten hatten bessere Zahlen erwartet. Die Aktie des Unternehmens, das Insidern zufolge Interesse an der Bayer-Agrarchemiesparte Crop Science hat, gab zeitweise 1,5 Prozent nach.
Wie andere Produzenten von Pflanzenschutzmitteln und Saatgut leidet Monsanto darunter, dass die Landwirte ihre Ausgaben massiv eingeschränkt haben. Grund sind die gefallenen Getreidepreise. Sie sind in den USA so niedrig sind wie seit fünf Jahren nicht mehr, die Einkünfte der Bauern sind auf den niedrigsten Stand seit 2002 gefallen. Monsanto und die Konkurrenz haben in der Folge die größten Preisnachlässe seit mindestens sechs Jahren gewährt. Zusätzlich belastet der starke Dollar, denn dieser schmälert im Ausland erzielt Gewinne, wenn sie in die Heimat übertragen werden.

Nach Ende der Angebotsfrist heute Nacht soll der Bieterwettstreit vorbei sein
 

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Niki-Bieterfrist endet - Am Montag wird sich Schicksal entscheiden

Wien/Berlin/Schwechat (APA) - Auf den einstigen Großaktionär von Air Berlin, die arabische Fluggesellschaft Etihad aus Abu Dhabi, kommt eine Klage zu, schreibt das "Manager Magazin" am Freitag online. Namhafte Gläubigervertreter machten Etihad für den Zusammenbruch von Air Berlin verantwortlich.
 

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Etihad droht Milliardenklage von Air-Berlin-Gläubigern

Washington (APA/Reuters) - Die Stimmung der US-Konsumenten hat sich zu Jahresanfang überraschend eingetrübt. Das Barometer für das Verbrauchervertrauen fiel im Jänner von 95,9 Zählern (Dezember) auf 94,4 Punkte, wie die Universität Michigan am Freitag auf Grundlage vorläufiger Zahlen mitteilte. Von Reuters befragte Ökonomen hatten hingegen mit 97 Zählern gerechnet.
 

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Stimmung der US-Verbraucher im Jänner unerwartet verschlechtert