Preisauftrieb in USA lässt leicht nach

Washington (APA/Reuters) - Der Inflationsdruck in den USA hat vor der Jahreswende etwas nachgelassen. Die Verbraucherpreise stiegen im Dezember nur noch um 2,1 Prozent zum Vorjahresmonat, wie das Arbeitsministerium am Freitag mitteilte. Grund waren bröckelnde Benzinpreise. Im November war die Teuerung noch bei 2,2 Prozent gelegen.

Die US-Notenbank (Fed), die Vollbeschäftigung und stabile Preise fördern soll, hat das erste Ziel praktisch erreicht. Bei den Preisen ist sie jedoch bisher nicht so weit. Denn die Währungshüter achten besonders auf die Preisveränderungen bei persönlichen Verbraucherausgaben (PCE), wobei Energie- und Nahrungsmittelkosten ausgeklammert werden. Hier liegt die Steigerungsrate seit Jahren unter dem von der Fed angepeilten Ziel von 2,0 Prozent. Zuletzt hatte Notenbank angesichts des Aufschwungs den geldpolitischen Schlüsselsatz dennoch auf 1,25 bis 1,5 Prozent angehoben. Sie hat signalisiert, dass 2018 bis zu drei weitere Schritte nach oben folgen könnten.

Palo Alto (Kalifornien) (APA/dpa) - Der Elektroautobauer Tesla steht nach einem Bericht über angebliche finanzielle Hilfsersuchen bei Zulieferern an der Börse unter Druck. Die Aktie startete am Montag mit einem Minus von mehr als vier Prozent in den US-Handel.
 

Newsticker

Tesla-Aktie unter Druck nach Bericht über Geldbitte an Zulieferer

Wels/Prag (APA) - Die österreichische Möbelkette XXXLutz hat den Umsatz in Tschechien im Geschäftsjahr 2016/2017 um 41 Prozent auf 2,23 Milliarden Kronen (86,18 Mio. Euro) gesteigert, berichtet die tschechische Nachrichtenagentur CTK am Montag. Der Gewinn stieg laut Geschäftsbericht um 18 Prozent auf 46 Millionen Kronen. Der Konzern hat neue Märkte eröffnet und dadurch seine Marktposition gestärkt.
 

Newsticker

XXXLutz-Gruppe steigerte 2016/17 Umsatz in Tschechien um 41 Prozent

Berlin (APA/AFP) - Die deutsche Industrie hat von der Europäischen Union ein selbstbewusstes Auftreten bei den anstehenden Handelsgesprächen mit den USA gefordert. "Europa darf sich nicht erpressen lassen", erklärte BDI-Präsident Dieter Kempf am Montag. Der Automobilverband VDA mahnte aber, die EU dürfe nicht mit Vorbedingungen in die Gespräche mit US-Präsident Donald Trump am Mittwoch gehen.
 

Newsticker

Deutsche Industrie für selbstbewusste EU bei Gespräch mit Trump