Preisauftrieb in USA lässt leicht nach

Washington (APA/Reuters) - Der Inflationsdruck in den USA hat vor der Jahreswende etwas nachgelassen. Die Verbraucherpreise stiegen im Dezember nur noch um 2,1 Prozent zum Vorjahresmonat, wie das Arbeitsministerium am Freitag mitteilte. Grund waren bröckelnde Benzinpreise. Im November war die Teuerung noch bei 2,2 Prozent gelegen.

Die US-Notenbank (Fed), die Vollbeschäftigung und stabile Preise fördern soll, hat das erste Ziel praktisch erreicht. Bei den Preisen ist sie jedoch bisher nicht so weit. Denn die Währungshüter achten besonders auf die Preisveränderungen bei persönlichen Verbraucherausgaben (PCE), wobei Energie- und Nahrungsmittelkosten ausgeklammert werden. Hier liegt die Steigerungsrate seit Jahren unter dem von der Fed angepeilten Ziel von 2,0 Prozent. Zuletzt hatte Notenbank angesichts des Aufschwungs den geldpolitischen Schlüsselsatz dennoch auf 1,25 bis 1,5 Prozent angehoben. Sie hat signalisiert, dass 2018 bis zu drei weitere Schritte nach oben folgen könnten.

Frankfurt (APA/Reuters) - Börsianer dürften in der neuen Woche bange Blicke nach Frankfurt werfen. Dort entscheidet die Europäische Zentralbank (EZB) am Donnerstag über ihren weiteren geldpolitischen Kurs und hat damit auch das Wohl und Wehe des Aktienmarktes in der Hand. Erwartungen, dass die Zentralbank bald die Zinsen erhöht, hatten den Euro zuletzt auf ein Drei-Jahres-Hoch getrieben und den Dax zeitweise ausgebremst.
 

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EZB-Chef Draghi hält die Anleger in Atem

Bochum/Essen (APA/Reuters) - Thyssenkrupp-Gegner und -Befürworter haben sich anlässlich der Haufversammlung von Thyssenkrupp wegen der Zerschlagung des Mischkonzerns nichts geschenkt. Wie erwartet gab es scharfe Kritik von Investoren am Kurs von Vorstandschef Heinrich Hiesinger, der kein Freund einer Aufspaltung ist.
 

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Heftiger Schlagabtausch der Investoren auf Thyssen-HV

München (APA/Reuters) - Nach Schätzungen von Versicherungsmathematikern kommen auf die Assekuranz nach dem Orkan "Friederike" in Deutschland Zahlungen von rund 800 Mio. Euro zu. Das ergebe sich aus dem Modell, mit dem die Kölner Beratungsgesellschaft Meyerthole Siems Kohlruss (MSK) die Kosten von Stürmen in Deutschland berechnet, erklärte Versicherungsmathematiker Onnen Siems am Freitag.
 

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"Friederike" verursacht 800 Millionen Euro Schaden