Preis für US-Öl fällt auf Zwölf-Jahres-Tief

Wenige Tage nach Brent fällt auch der Preis für die US-Rohölsorte WTI auf den tiefsten Stand seit zwölf Jahren. Der Terminkontrakt für die US-Sorte rutschte am Freitag um bis zu 5,1 Prozent auf 29,61 Dollar je Barrel. Die richtungsweisende Sorte Brent aus der Nordsee fiel um 3,7 Prozent auf 29,73 Dollar und stellte damit ihr Zwölf-Jahres-Tief vom Vortag ein.

Auslöser für die aktuellen Verkäufe ist Börsianern zufolge die Aussicht auf einen weiteren Anstieg der weltweiten Ölflut. Dem Iran zufolge steht der Schlussbericht der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) zum iranischen Atomprogramm kurz vor der Veröffentlichung. Dieser ist die Voraussetzung für die allgemein erwartete Aufhebung der westlichen Sanktionen. Damit könnte der Iran bald wieder Erdöl auf dem Weltmarkt verkaufen.

"Das kommt zum falschen Zeitpunkt - sowohl für den Iran als auch für den Weltmarkt", schrieben die Experten des Brokerhauses Phillip Futures. Wegen der weltweiten Überproduktion bei gleichzeitig schwächelnder Nachfrage ist er Ölpreis seit Mitte 2014 um rund 70 Prozent gefallen.

Jena (APA/Reuters) - Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel hat einem Euro-Finanzminister eine Absage erteilt. Bei einem Bürgerdialog am Dienstag in Jena plädierte die Kanzlerin zudem dafür, den geplanten Eurozonen-Haushalt als Teil des EU-Haushalts zu schaffen und nicht als eigenständiges Etat für die 19 Länder der Währungsunion. Einem Euro-Finanzminister fehlten zwei entscheidende Dinge, sagte Merkel.
 

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Merkel lehnt Euro-Finanzminister ab

Jena (APA/Reuters) - Die beschlossene PKW-Maut soll nach Angaben der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel noch in dieser Legislaturperiode umgesetzt werden. "Jetzt ist das wieder auf der Tagesordnung", sagte Merkel am Dienstag auf einem Bürgerdialog in Jena. "Das soll noch in dieser Legislaturperiode kommen." Das Gesetz sei beschlossen, momentan liefen die Ausschreibungsverfahren, wer die Pkw-Maut eintreiben solle.
 

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Merkel: Pkw-Maut soll bis 2021 umgesetzt werden

Regensburg/Wien/Donauraum (APA/dpa/) - Der Sommer sorgt für einen Negativrekord in Deutschland: Noch nie zuvor wurde ein so niedriger Wasserstand auf der Donau gemessen wie am Wochenende. Deshalb konnten keine Schiffe mehr auf dem bayrischen Abschnitt zwischen Straubing und Deggendorf fahren. Anders ist die Situation in Österreich: "Schifffahrt frei" vermeldet DoRIS, das Donau River Information System auf seiner Online-Präsenz.
 

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Deutsche Donauschifffahrt steht still - Österreich ohne Sperren