Preis für US-Öl fällt auf Zwölf-Jahres-Tief

Wenige Tage nach Brent fällt auch der Preis für die US-Rohölsorte WTI auf den tiefsten Stand seit zwölf Jahren. Der Terminkontrakt für die US-Sorte rutschte am Freitag um bis zu 5,1 Prozent auf 29,61 Dollar je Barrel. Die richtungsweisende Sorte Brent aus der Nordsee fiel um 3,7 Prozent auf 29,73 Dollar und stellte damit ihr Zwölf-Jahres-Tief vom Vortag ein.

Auslöser für die aktuellen Verkäufe ist Börsianern zufolge die Aussicht auf einen weiteren Anstieg der weltweiten Ölflut. Dem Iran zufolge steht der Schlussbericht der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) zum iranischen Atomprogramm kurz vor der Veröffentlichung. Dieser ist die Voraussetzung für die allgemein erwartete Aufhebung der westlichen Sanktionen. Damit könnte der Iran bald wieder Erdöl auf dem Weltmarkt verkaufen.

"Das kommt zum falschen Zeitpunkt - sowohl für den Iran als auch für den Weltmarkt", schrieben die Experten des Brokerhauses Phillip Futures. Wegen der weltweiten Überproduktion bei gleichzeitig schwächelnder Nachfrage ist er Ölpreis seit Mitte 2014 um rund 70 Prozent gefallen.

Wien (APA) - Der börsenotierte Caterer Do&Co verlängert die Kooperation mit der teilstaatlichen Turkish Airlines (Türk Hava Yollari A.O.). Die Zusammenarbeit wird über 15 Jahre im Rahmen der gemeinsamen Gesellschaft THY DO & CO kram Hizmetleri A. fortgesetzt - vorbehaltlich der Genehmigungen durch Unternehmensorgane und von Behörden "sowie einer zufriedenstellenden Vertragsdokumentation", so Do&Co Dienstagabend.
 

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Do&Co verlängert Kooperation mit Turkish Airlines um 15 Jahre

Maribor (APA) - Der österreichisch-slowenisch-kanadische Geschäftsmann Walter Wolf steht in Slowenien wegen Vorwürfen der Geldwäsche in Zusammenhang mit der Patria-Schmiergeldaffäre vor Gericht. Bei der Anklageverlesung vor dem Bezirksgericht in Maribor plädierte der 79-Jährige am Montag auf nicht schuldig, berichtete die Nachrichtenagentur STA.
 

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Patria-Affäre in Slowenien: Wolf wegen Geldwäsche vor Gericht

Innsbruck (APA) - Die Asfinag hat dementiert, dass die geplante temporäre Freigabe des Pannenstreifens auf der Inntalautobahn (A12) zwischen Innsbruck West und Zirl vorerst auf Eis gelegt wird. Der Geschäftsführer für Tirol und Vorarlberg, Stefan Siegele, bezeichnete dies in einer Aussendung als "völlig falsch". Der "Kurier" hatte zuvor über ein Aus für die Pannenstreifen-Freigabe berichtet.
 

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Aus für Pannenstreifen-Freigabe in Tirol: Asfinag dementiert