Preis für US-Öl fällt auf Zwölf-Jahres-Tief

Wenige Tage nach Brent fällt auch der Preis für die US-Rohölsorte WTI auf den tiefsten Stand seit zwölf Jahren. Der Terminkontrakt für die US-Sorte rutschte am Freitag um bis zu 5,1 Prozent auf 29,61 Dollar je Barrel. Die richtungsweisende Sorte Brent aus der Nordsee fiel um 3,7 Prozent auf 29,73 Dollar und stellte damit ihr Zwölf-Jahres-Tief vom Vortag ein.

Auslöser für die aktuellen Verkäufe ist Börsianern zufolge die Aussicht auf einen weiteren Anstieg der weltweiten Ölflut. Dem Iran zufolge steht der Schlussbericht der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) zum iranischen Atomprogramm kurz vor der Veröffentlichung. Dieser ist die Voraussetzung für die allgemein erwartete Aufhebung der westlichen Sanktionen. Damit könnte der Iran bald wieder Erdöl auf dem Weltmarkt verkaufen.

"Das kommt zum falschen Zeitpunkt - sowohl für den Iran als auch für den Weltmarkt", schrieben die Experten des Brokerhauses Phillip Futures. Wegen der weltweiten Überproduktion bei gleichzeitig schwächelnder Nachfrage ist er Ölpreis seit Mitte 2014 um rund 70 Prozent gefallen.

Wien (APA) - Der frühere Obmann des Rings freiheitlicher Studenten (RFS), Alexander Schierhuber, wird per 1. Juni einer von vier Geschäftsführern der Breitspur Planungsgesellschaft mbH. Einen entsprechenden Online-Bericht der "Presse" bestätigte das von Norbert Hofer (FPÖ) geführte Infrastrukturministerium auf APA-Anfrage. Schierhuber ist schlagender Burschenschafter beim Akademischen Corps Saxonia zu Wien.
 

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Ex-RFS-Chef Schierhuber wird Breitspurbahnplanungs-Geschäftsführer

Auburn Hills (Michigan) (APA/dpa) - Der Autobauer Fiat Chrysler hat in den USA rund 4,8 Millionen Autos wegen Softwareproblemen zurückgerufen. Konkret gehe es um mögliche Fehlfunktionen im Zusammenhang mit den Geschwindigkeitsreglern, die behoben werden müssten, teilte das Unternehmen am Freitag in Auburn Hills mit. Betroffen seien unter anderem Fahrzeuge der Marken Chrysler Sedan, Cherokee und Ram Pickups.
 

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Softwareprobleme: Fiat Chrysler ruft in den USA 4,8 Mio. Autos zurück

Brüssel (APA/dpa) - In Europa gelten seit Freitag einheitliche Datenschutzregeln. Nach zweijähriger Übergangsfrist ist die neue Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) nun in allen 28 EU-Staaten in Kraft getreten. Sie setze "einen weltweiten Datenschutz-Standard, und darauf können wir alle stolz sein", sagte EU-Justizkommissarin Vera Jourová am Freitag in Brüssel. "Sie bringt konkreten Nutzen für Bürger ebenso wie für Unternehmen."
 

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DSGVO verbessert Datenschutz - Erste Beschwerden gegen US-Konzerne