Preis für US-Öl auf Sechseinhalb-Jahres-Tief gefallen

Die anhaltende Rohöl-Schwemme hat den Preis für die US-Sorte WTI am Freitag auf den tiefsten Stand seit sechseinhalb Jahren gedrückt. Ein Barrel (Fass zu 159 Liter) verbilligte sich um bis zu 2,1 Prozent auf 41,35 Dollar (37,2 Euro). Börsianer begründeten dies unter anderem mit dem Anstieg der US-Reserven in den vergangenen Monaten.

Dem Energieministerium zufolge lagern in US-Tanks derzeit 453,6 Mio. Barrel Rohöl, um knapp 20 Prozent mehr als zu Jahresbeginn.

Branchen-Insidern zufolge verbuchte der Datenanbieter Genscape allein zwischen dem 7. und dem 11. August einen Anstieg um 890.000 Barrel. Analyst Robin Bieber vom Brokerhaus PVM Oil Associates führte diesen kräftigen Anstieg teilweise auf die geringere Nachfrage mehrerer US-Raffinerien zurück, die wegen Wartungs- und Reparaturarbeiten ganz oder teilweise geschlossen sind.

WTI und die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee hätten sich voneinander abgekoppelt. "WTI könnte weiter fallen, während der Rest stabil bleibt", betonte er. Brent kostete am Freitag mit 49,26 Dollar je Barrel ungefähr so viel wie am Vortag.

Athen (APA/dpa-AFX) - Ein Russe, der mit digitalen Währungen wie Bitcoin einen Milliardenbetrug begangen haben soll, soll an die USA ausgeliefert werden. Das beschloss der höchste griechische Gerichtshof (Areopaag) am Mittwoch in letzter Instanz, wie das griechische Staatsradio berichtete.
 

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Milliardenbetrug mit Bitcoin: Verdächtiger soll ausgeliefert werden

Wien (APA) - Die Wiener Wirtschaftskammer legt ihre Standorte zusammen. Die zehn Locations, auf die die Interessensvertretung derzeit verteilt ist, sollen aufgelassen und alle Organisationen in einem Bürogebäude am Austria Campus im zweiten Bezirk konzentriert werden. Das soll kommenden Mittwoch im Präsidium auf Vorschlag von Präsident Walter Ruck beschlossen werden, berichteten mehrere Medien am Mittwoch.
 

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Wiener Wirtschaftskammer legt Standorte zusammen

Wien (APA) - Kanzler Christian Kern (SPÖ) hat sich am Mittwoch in der Plenardebatte des Nationalrats schon einmal als Oppositionsführer versucht. Der SPÖ-Chef warnte wortreich vor einer Einstellung der Aktion 20.000 für ältere Arbeitslose und prophezeite ein Volksbegehren für ein allgemeines Rauchverbot in der Gastronomie. Letzteres Thema ließen Schwarz und Blau aus, bei der Aktion 20.000 ist man skeptisch.
 

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Nationalrat: Zukunft der Aktion 20.000 bleibt unklar