Preis für US-Öl auf Sechseinhalb-Jahres-Tief gefallen

Die anhaltende Rohöl-Schwemme hat den Preis für die US-Sorte WTI am Freitag auf den tiefsten Stand seit sechseinhalb Jahren gedrückt. Ein Barrel (Fass zu 159 Liter) verbilligte sich um bis zu 2,1 Prozent auf 41,35 Dollar (37,2 Euro). Börsianer begründeten dies unter anderem mit dem Anstieg der US-Reserven in den vergangenen Monaten.

Dem Energieministerium zufolge lagern in US-Tanks derzeit 453,6 Mio. Barrel Rohöl, um knapp 20 Prozent mehr als zu Jahresbeginn.

Branchen-Insidern zufolge verbuchte der Datenanbieter Genscape allein zwischen dem 7. und dem 11. August einen Anstieg um 890.000 Barrel. Analyst Robin Bieber vom Brokerhaus PVM Oil Associates führte diesen kräftigen Anstieg teilweise auf die geringere Nachfrage mehrerer US-Raffinerien zurück, die wegen Wartungs- und Reparaturarbeiten ganz oder teilweise geschlossen sind.

WTI und die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee hätten sich voneinander abgekoppelt. "WTI könnte weiter fallen, während der Rest stabil bleibt", betonte er. Brent kostete am Freitag mit 49,26 Dollar je Barrel ungefähr so viel wie am Vortag.

Brüssel/Mountain View /Menlo Park (APA/dpa) - Trotz Widerständen aus anderen EU-Ländern will der französische Präsident Emmanuel Macron sein Vorhaben einer Besteuerung von Internet-Giganten vorantreiben. Er setze dabei auch auf die Zusammenarbeit mit Deutschland, sagte Macron beim EU-Gipfel in Brüssel am Freitag. Es sei ein Problem, dass große Internetfirmen in manchen Mitgliedstaaten bisher keine Mehrwertsteuer zahlten.
 

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Macron lässt bei Steuer für Internet-Giganten nicht locker

Peking (APA/Reuters) - Die EU prüft, ob chinesische Firmen Elektro-Fahrräder in Europa nur dank unfairer Beihilfen zu Niedrig-Preisen anbieten können. Die EU-Kommission leitete am Freitag die Untersuchung einer Beschwerde ein, die der Europäische Fahrradhersteller-Verband (EBMA) Anfang Oktober eingereicht hatte.
 

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EU prüft Dumping-Vorwürfe gegen E-Bike-Hersteller aus China

Windhuk (APA) - Der afrikanische Staat Namibia macht ernst mit Airbnb-Vermietern: Melden oder erwischt werden und ins Gefängnis gehen, heißt die neue Losung. Bis zum Jahresende kann man sich noch bei der Tourismus-Regulierungsbehörde anmelden. Der Tourismussektor trägt rund 15 Prozent zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) des südafrikanischen Landes bei, das etwa bei Safari-Freunden beliebt ist.
 

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Namibia greift bei Airbnb-Vermietern hart durch