Preis für Haushaltsenergie im April um 6,0 Prozent unter Vorjahr

Wien - Die Preise für Haushaltsenergie waren im April um 6,0 Prozent niedriger als im Vorjahresmonat. Im März lagen die Preise um 6,2 Prozent tiefer als voriges Jahr, im Februar noch um 8,2 Prozent. Gegenüber dem Vormonat März 2015 veränderten sich die Haushaltsenergie-Preise im April nicht, geht aus dem Energiepreisindex der Energieagentur hervor; im März gab es noch ein Monats-Plus von 1,9 Prozent.

Der Energiepreisindex (EPI), der im März auf ein Viermonatshoch geklettert war, hatte sich im ersten Quartal d.J. im Vergleich zum Vorjahreszeitraum im Schnitt um 7,9 Prozent verringert, der Rückgang auf Jahresbasis bremste sich also etwas ab, so die Österreichische Energieagentur. Zum Vergleich: Der Verbraucherpreisindex (VPI) stieg im April gegenüber dem Vormonat um 0,1 Prozent und im Jahresabstand um 1,0 Prozent.

Sprit blieb im April mit 10,4 Prozent Verbilligung im Jahresabstand ein Preisdämpfer. Diesel war um 11,7 Prozent günstiger als ein Jahr davor, Superbenzin kostete um 8,5 Prozent weniger. Allerdings verlangsamte sich der Rückgang: Im gesamten ersten Quartal hatten sich die Treibstoffpreise heuer um 14,0 Prozent verringert.

Die Sprit-Verteuerung im Monatsabstand hat sich im April verlangsamt: Stiegen die Treibstoffpreise im März noch um 4,1 Prozent gegenüber dem Monat davor, gab es im April eine Zunahme von nur noch 0,6 Prozent. Während Superbenzin um 2,4 Prozent teurer wurde, fiel der Dieselpreis um 0,6 Prozent.

Der Heizölpreis sank im Jahresvergleich um 16,1 Prozent und blieb damit gegenüber dem Vorjahr weiterhin der Hauptpreisdämpfer aller im EPI abgebildeten Energieträger. Im Monatsvergleich ging der Heizölpreis im April um 0,2 Prozent zurück, nach noch deutlichen Anstiegen von 6,4 und 3,1 Prozent im Februar und im März.

Strom war im April um 0,1 Prozent teurer als vor einem Jahr und Fernwärme um 4,2 Prozent. Gas dagegen verbilligte sich um 0,3 Prozent.

Die Preise für feste Brennstoffe stiegen im April binnen Jahresfrist um 0,9 Prozent an, das kleinste Plus seit August 2012. Brennholz verteuerte sich um 1,9 Prozent, so wenig wie zuletzt im September 2013. Der Preisrückgang von 3,6 Prozent bei Holzbriketts war der stärkste seit Mai 2009, während sich Holzpellets um 3,8 Prozent verbilligten.

Im Vergleich zum Vormonat März stiegen die Preise für Fernwärme (0,1 Prozent), sanken aber für Holzpellets (2,1 Prozent), Holzbriketts (1,9 Prozent) feste Brennstoffe insgesamt (0,7 Prozent) sowie Brennholz (0,4 Prozent). Der Strompreis verringerte sich im Monatsvergleich um 0,5 Prozent, der Gaspreis um 0,7 Prozent.

Paris (APA/Reuters) - Der französische Medienkonzern Vivendi taxiert den Wert seiner Tochterfirma Universal Music Group (UMG) auf mehr als 40 Milliarden Dollar (rund 34 Milliarden Euro). Er habe gerade in dieser Woche eine entsprechende Schätzung gesehen, sagte Vivendi-Chef Arnaud de Puyfontaine am Freitag auf einer Branchenkonferenz in Barcelona. Er gehe aber davon aus, dass der Wert noch darüber liege.
 

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Vivendi-Chef schätzt Wert der Musiksparte auf über 40 Mrd. Dollar

München (APA/dpa) - Es ist Tag eins nach der Hiobsbotschaft. Die Siemens-Mitarbeiter in Leipzig und Görlitz wissen seit weniger als 24 Stunden, dass ihre Werke mit zusammen 920 Arbeitsplätzen geschlossen werden sollen. Und in Erfurt steht das Generatorenwerk auf der Kippe. Doch statt resignierter Katerstimmung herrscht vor allem Wut.
 

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Unverständnis und Wut: Siemens-Mitarbeiter bangen um ihre Zukunft

London/Göteborg (APA/dpa/AFP/Reuters) - Großbritannien und die Europäische Union geben die Hoffnung auf einen raschen Durchbruch bei den Brexit-Verhandlungen noch nicht auf. Doch müsse London spätestens bis Anfang Dezember Zugeständnisse machen, sagte EU-Ratspräsident Donald Tusk am Freitag in Göteborg. Nur dann könne Mitte Dezember die zweite Verhandlungsphase eingeläutet werden.
 

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Warten auf Bewegung beim Brexit - EU präzisierte Frist für London