Präsidentenwahl in Brasilien: Kopf-an-Kopf-Rennen erwartet

Sao Paulo (APA/Reuters) - Wenige Wochen vor der Präsidentenwahl in Brasilien zeichnet sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Amtsinhaberin Dilma Rousseff und der früheren Umweltministerin Marina Silva ab. Nach einer am Mittwoch veröffentlichten Umfrage hat Silva nicht nur Chancen, Rousseff im ersten Wahlgang mit einigen Prozentpunkten Vorsprung zu besiegen. Bei der sich abzeichnenden Stichwahl könnte sie ebenfalls gewinnen.


Silva hatte ihre Kandidatur erst im vergangenen Monat nach dem Unfalltod des Präsidentschaftsbewerbers Eduardo Campos bekannt gegeben. Zuvor war sie von ihm für das Amt der Vizepräsidentin aufgestellt worden. Die Brasilianer wählen am 5. Oktober ein neues Staatsoberhaupt. Der Umfrage zufolge käme Silva in der ersten Runde auf 47 Prozent der Stimmen und Rousseff auf 43 Prozent. Bei der wahrscheinlichen Stichwahl am 26. Oktober hätte Silva demnach sogar einen noch deutlicheren Vorsprung.

Rousseff hatte sich von der Fußballweltmeisterschaft im eigenen Land einen Schub erwartet, der angesichts der massiven Proteste und Schulden aber ausblieb. Die Präsidentenwahl entscheidet auch darüber, ob Brasiliens Wirtschaft wieder an Fahrt gewinnt. Börsianer werfen Rousseff vor, eine unternehmensfeindliche Politik zu vertreten und nicht auf die Interessen der privaten Minderheitsaktionäre von halbstaatlichen Konzernen wie dem Ölkonzern Petrobras zu achten.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen