Postbank-Mitarbeiter sind bis Mitte 2017 vor Kündigungen sicher

Bonn - Die knapp 15.000 Mitarbeiter in den Postbank-Filialen müssen bis Mitte 2017 keine betriebsbedingten Kündigungen befürchten. Die Deutsche-Bank-Tochter einigte sich mit der Gewerkschaft ver.di auf einen Kündigungsschutz bis 30. Juni 2017, wie die Bank am Montag mitteilte. Im Streit darüber war es in den vergangenen Wochen zu Streiks in den Postbank-Filialen und in der Zentrale in Bonn gekommen.

Die ver.di-Vertreter im Deutsche-Bank-Aufsichtsrat hatten der geplanten Abspaltung der Postbank und einem geplanten Börsengang am Freitag zugestimmt. Der Kündigungsschutz gilt bis nach der für Ende 2016 anvisierten Rückkehr der Postbank an die Börse.

"Damit erhalten die Beschäftigten der Postbank die nötige Stabilität für den anstehenden Veränderungsprozess", erklärte der Verhandlungsführer der Postbank, Ralf Stemmer. Die 5.600 Beschäftigten in den Postbank-Filialen bekommen rückwirkend zum 1. April 2,1 Prozent mehr Gehalt. Zwölf Monate später werden die Gehälter um weitere 2,0 Prozent erhöht.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen