Post will auch nach 2020 Finanzdienstleistungen anbieten

Wien (APA) - Die BAWAG hat im Prospekt zum Börsengang klargestellt, dass sie ihren Kooperationsvertrag mit der Post kündigen will. Die Zusammenarbeit würde damit Ende 2020 auslaufen. Die Post wiederum will sich deshalb nicht aus diesem Geschäft zurückziehen. "Wir wollen auch nach 2020 noch Finanzdienstleistungen anbieten", sagte Post-Sprecher Michael Homola auf APA-Anfrage.

Da es schon länger Hinweise auf eine Kündigung der Zusammenarbeit durch die BAWAG gegeben habe, habe die Post bereits vor einiger Zeit begonnen, national und international Kooperationspartner und andere Möglichkeiten zu suchen, um weiter Finanzdienstleistungen anzubieten.

Unter den vielen Risiken steht im BAWAG-Börsenprospekt auch die Möglichkeit, dass in der Übergangszeit das Service schlechter ausfallen könnte. Das schließt Homola aus. Es sei auch im Interesse der Post, in der Übergangszeit einen stabilen Betrieb aufrechtzuerhalten. Viele Kunden würden überhaupt nicht zwischen Diensten der Post oder der BAWAG unterscheiden. Über die weitere Zusammenarbeit in den nächsten Jahren gebe es auch noch laufend Gespräche.

Brüssel/Mountain View /Menlo Park (APA/dpa) - Trotz Widerständen aus anderen EU-Ländern will der französische Präsident Emmanuel Macron sein Vorhaben einer Besteuerung von Internet-Giganten vorantreiben. Er setze dabei auch auf die Zusammenarbeit mit Deutschland, sagte Macron beim EU-Gipfel in Brüssel am Freitag. Es sei ein Problem, dass große Internetfirmen in manchen Mitgliedstaaten bisher keine Mehrwertsteuer zahlten.
 

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Peking (APA/Reuters) - Die EU prüft, ob chinesische Firmen Elektro-Fahrräder in Europa nur dank unfairer Beihilfen zu Niedrig-Preisen anbieten können. Die EU-Kommission leitete am Freitag die Untersuchung einer Beschwerde ein, die der Europäische Fahrradhersteller-Verband (EBMA) Anfang Oktober eingereicht hatte.
 

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Windhuk (APA) - Der afrikanische Staat Namibia macht ernst mit Airbnb-Vermietern: Melden oder erwischt werden und ins Gefängnis gehen, heißt die neue Losung. Bis zum Jahresende kann man sich noch bei der Tourismus-Regulierungsbehörde anmelden. Der Tourismussektor trägt rund 15 Prozent zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) des südafrikanischen Landes bei, das etwa bei Safari-Freunden beliebt ist.
 

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