Post will auch nach 2020 Finanzdienstleistungen anbieten

Wien (APA) - Die BAWAG hat im Prospekt zum Börsengang klargestellt, dass sie ihren Kooperationsvertrag mit der Post kündigen will. Die Zusammenarbeit würde damit Ende 2020 auslaufen. Die Post wiederum will sich deshalb nicht aus diesem Geschäft zurückziehen. "Wir wollen auch nach 2020 noch Finanzdienstleistungen anbieten", sagte Post-Sprecher Michael Homola auf APA-Anfrage.

Da es schon länger Hinweise auf eine Kündigung der Zusammenarbeit durch die BAWAG gegeben habe, habe die Post bereits vor einiger Zeit begonnen, national und international Kooperationspartner und andere Möglichkeiten zu suchen, um weiter Finanzdienstleistungen anzubieten.

Unter den vielen Risiken steht im BAWAG-Börsenprospekt auch die Möglichkeit, dass in der Übergangszeit das Service schlechter ausfallen könnte. Das schließt Homola aus. Es sei auch im Interesse der Post, in der Übergangszeit einen stabilen Betrieb aufrechtzuerhalten. Viele Kunden würden überhaupt nicht zwischen Diensten der Post oder der BAWAG unterscheiden. Über die weitere Zusammenarbeit in den nächsten Jahren gebe es auch noch laufend Gespräche.

Brüssel (APA) - Bei der Finanztransaktionssteuer gibt es am Rande von Eurogruppe und EU-Finanzministerrat nächste Woche kein Treffen der zehn für eine solche Steuer willigen Länder. Auch die Frage der Vorsitzführung - bisher war der frühere österreichische Finanzminister Hans Jörg Schelling (ÖVP) an der Spitze der zehn EU- und Eurostaaten - wird erst bei der nächsten Runde entschieden, hieß es in EU-Ratskreisen.
 

Newsticker

Finanztransaktionssteuer: Kein Treffen der 10er Gruppe nächste Woche

Washington (APA/Reuters) - Der Wohnbau in den USA hat zum Jahresende einen überraschenden Dämpfer erhalten. Im Dezember sank die Zahl der begonnenen Neubauten um 8,2 Prozent auf eine Jahresrate von 1,19 Millionen und damit so stark wie seit gut einem Jahr nicht mehr, wie das Handelsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte. Von Reuters befragte Ökonomen hatten mit gut 1,27 Millionen gerechnet.
 

Newsticker

US-Wohnungsbau auf 10-Jahres-Hoch - Dämpfer zum Jahresende

Brüssel (APA) - Die Hauspreise in Österreich sind im dritten Quartal des Vorjahres gegenüber dem Vergleichszeitraum 2016 um 4,9 Prozent gestiegen. Wie aus Daten von Eurostat vom Mittwoch hervorgeht, erhöhten sich die Hauspreise, gemessen am Hauspreisindex (HPI), in der EU in diesem Zeitraum um 4,6 Prozent. Die Eurozone kam auf ein Plus von 4,1 Prozent.
 

Newsticker

Hauspreise stiegen im 3. Quartal 2017 in Österreich um 4,9 Prozent