Post erwarb 60 Prozent des Internetportals Aktionsfinder

Wien - Die Österreichische Post hat 60 Prozent des Internetportals Aktionsfinder erworben. Das Closing erfolgte mit heutigem Datum. Über den Kaufpreis sei Stillschweigen vereinbart worden, teilte die Post am Montag mit.

Die restlichen Anteile der im Jahr 2009 als Start-Up in Salzburg gegründeten Aktionsfinder GmbH bleiben zu je 20 Prozent im Besitz der beiden Gründer Michael Niedermoser und Gerhard Froner, die auch weiter als Geschäftsführer an Bord sind. Als dritte Geschäftsführerin wurde von der Post Nicole Lendl entsandt.

Aktionsfinder zähle zu den größten Internetportalen für aktuelle Werbeprospekte und ermögliche den elektronischen Abruf aller wesentlichen in Österreich verteilten Prospekte, Aktionen und Angebote. Ein direkter Preisvergleich einzelner Produkte und Aktionen sei möglich. 2014 habe das Internetportal pro Monat durchschnittlich eine knappe Million Visits (Quelle: Google Analytics) verzeichnet. Zu den Kunden zählten namhafte Unternehmen aus den Branchen Handel, Drogerie, Elektronik und Reisen. Beschäftigt sind 14 Mitarbeiter.

Ziel der Beteiligung sei, die Leistungen der Österreichischen Post um die digitalen Möglichkeiten in Verbindung mit dem Kerngeschäft zu erweitern und Synergieeffekte sinnvoll zu nutzen, so Georg Mündl, Leiter des Geschäftsfeldes Mail Solutions der Österreichischen Post AG in der heutigen Pressemitteilung.

Brüssel (APA/AFP) - Die EU-Kommission wappnet sich für die Verhängung möglicher Gegenzölle auf US-Produkte, falls die Europäische Union nicht von US-Strafzöllen auf Stahl und Aluminium ausgenommen wird. Am Freitag informierte die Brüsseler Behörde offiziell die Welthandelsorganisation WTO darüber, dass sie zur Verhängung von Gegenmaßnahmen bereit sei, wie die Kommission mitteilte.
 

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EU meldet Vergeltungszölle gegen USA bei WTO an

Tokio (APA/Reuters) - Japan will die US-Zölle auf Stahl und Aluminium unter Umständen nicht hinnehmen. Man behalte sich das Recht vor, Gegenmaßnahmen zu ergreifen, erklärte das Außenministerium am Freitag in Tokio. Demnach wurde auch die Welthandelsorganisation darüber informiert. Eine Umsetzung der Gegenmaßnahmen hänge von weiteren Schritten der USA und ihre potenziellen Auswirkungen auf japanische Firmen ab.
 

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Japan erwägt Maßnahmen gegen US-Zölle auf Stahl und Aluminium

Wien/Valletta (APA) - Malta ist neben Gibraltar die europäische Hochburg für Online-Glücksspiel. Fast 300 Online-Casinos und -Wettfirmen sind auf der Insel registriert und bedienen von dort aus Kunden in allen EU-Staaten. Die maltesische Glücksspielbehörde überwacht den Sektor aber kaum, er ist seit langem im Griff der italienischen Mafia.
 

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Digitale Glücksspielhochburg Malta im Griff der italienischen Mafia