Post erwarb 60 Prozent des Internetportals Aktionsfinder

Wien - Die Österreichische Post hat 60 Prozent des Internetportals Aktionsfinder erworben. Das Closing erfolgte mit heutigem Datum. Über den Kaufpreis sei Stillschweigen vereinbart worden, teilte die Post am Montag mit.

Die restlichen Anteile der im Jahr 2009 als Start-Up in Salzburg gegründeten Aktionsfinder GmbH bleiben zu je 20 Prozent im Besitz der beiden Gründer Michael Niedermoser und Gerhard Froner, die auch weiter als Geschäftsführer an Bord sind. Als dritte Geschäftsführerin wurde von der Post Nicole Lendl entsandt.

Aktionsfinder zähle zu den größten Internetportalen für aktuelle Werbeprospekte und ermögliche den elektronischen Abruf aller wesentlichen in Österreich verteilten Prospekte, Aktionen und Angebote. Ein direkter Preisvergleich einzelner Produkte und Aktionen sei möglich. 2014 habe das Internetportal pro Monat durchschnittlich eine knappe Million Visits (Quelle: Google Analytics) verzeichnet. Zu den Kunden zählten namhafte Unternehmen aus den Branchen Handel, Drogerie, Elektronik und Reisen. Beschäftigt sind 14 Mitarbeiter.

Ziel der Beteiligung sei, die Leistungen der Österreichischen Post um die digitalen Möglichkeiten in Verbindung mit dem Kerngeschäft zu erweitern und Synergieeffekte sinnvoll zu nutzen, so Georg Mündl, Leiter des Geschäftsfeldes Mail Solutions der Österreichischen Post AG in der heutigen Pressemitteilung.

Wien (APA) - Der frühere Chef der Erste Bank Österreich, Thomas Uher, wird ab 15. Oktober als viertes Vorstandsmitglied der Volksbank Wien und dort das Ressort Risiko leiten. Das hat der Aufsichtsrat der Volksbank Wien AG heute, Dienstag, beschlossen.
 

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Ex-Erste-Bank-Chef Uher wird Risiko-Vorstand der Volksbank Wien

Zürich (APA/Reuters) - Die Schweizer Finanzmarktaufseher gehen gegen Betrügereien mit Kryptowährungen vor: Die Finma zog Anbieter aus dem Verkehr, die Kunden über das Internet die selbst erfundene Scheinkryptowährung E-Coin angeboten haben, wie die Behörde am Dienstag mitteilten.
 

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Schweiz stoppt Coin-Betrüger - Warnung vor Scheinwährungen

Madrid (APA/Reuters) - Die spanische Regierung will die Neuverschuldung im kommenden Jahr unter die Marke von drei Prozent drücken. 2017 sei man auf gutem Wege, die angepeilten 3,1 Prozent zu erreichen, sagte Wirtschaftsminister Luis de Guindos am Dienstag. In den letzten Jahren wurde die in den europäischen Verträgen festgelegte Defizit-Obergrenze von drei Prozent im Verhältnis zum BIP teils sehr deutlich verfehlt.
 

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Spaniens Regierung bei Defizitziel zuversichtlich