Post vor weiterer Privatisierung über Mitarbeiterbeteiligung

Post-General Georg Pölzl befürwortet eine Offensive zur Mitarbeiterbeteiligung. Diese könnte der Schlüssel für eine weitere Privatisierung sein.Die SPÖ lehnte das bislang ab. Eine Mitarbeiterstiftung könnte den Weg ebnen.

Georg Pölzl, der Generaldirektor der Post AG, gehört zu jenen zehn CEOs wichtiger Großkonzerne, die der Regierung eine Offensive zu breit angelegter Mitarbeiterbeteiligung übermittelt haben. Es geht dabei um steuerliche Anreize zum Erwerb von Anteilen am eigenen Unternehmen. Die Politik lässt gerade die zu erwartenden Steuerausfälle für mehrere Varianten rechnen. Es ist aber davon auszugehen, dass ein diesbezügliches Gesetz kommt.

Das Modell soll dem Wirtschaftsmagazin trend zufolge Basis für eine neue Mitarbeiter-Stiftung (nach dem Vorbild der voestalpine) sein. Die wiederum wäre Voraussetzung dafür, dass Betriebsrat und Gewerkschaft die weitere Privatisierung bis zu einer Sperrminorität unterstützen könnten, weil ja auch die Mitarbeiter-Stiftung ein Kernaktionär der Post wäre. Die ÖVP kann sich mit dieser Lösung jedenfalls anfreunden. Und Pölzl könnte der ÖBIB dann auch gelassener entgegen sehen.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro