Portugals Arbeitslosigkeit sank auf niedrigsten Stand seit 2004

Lissabon (APA/dpa) - Das frühere Krisenland Portugal setzt seine wirtschaftliche Erholung unvermindert fort. Die Arbeitslosenquote sank zum 31. Dezember 2017 auf 8,0 Prozent und damit auf den niedrigsten Stand seit 2004, wie die Statistikbehörde INE am Mittwoch in Lissabon mitteilte. Das seien um 2,2 Prozentpunkte weniger als zum Vorjahreszeitraum.

Auf dem Höhepunkt der Wirtschaftskrise 2013 hatte die Arbeitslosigkeit 17,5 Prozent betragen.

Den Angaben zufolge stieg das Bruttoinlandsprodukt (BIP) unterdessen im vergangenen Jahr um 2,7 Prozent auf gut 179 Mrd. Euro. Mit diesem Betrag habe man bereits ungefähr das Niveau von 2010 - dem Jahr vor dem Ausbruch der Krise - erreicht.

Portugal war 2011 von der EU und dem Internationalen Währungsfonds (IWF) mit einer Hilfe von 78 Mrd. Euro vor dem Bankrott bewahrt worden. Nach jahrelangen Spar- und Reformmaßnahmen und gut drei Jahren unter dem EU-Rettungsschirm steht das Land seit Mai 2014 finanziell wieder auf eigenen Beinen.

Berlin/Frankfurt (APA/dpa) - Der irische Billigflieger Ryanair hat die Gewerkschaft Verdi als Verhandlungspartner für das in Deutschland stationierte Kabinenpersonal anerkannt. Die Gewerkschaft will nun zügig Tarifverhandlungen aufnehmen, wie sie am Mittwoch mitteilte.
 

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Ryanair erkennt Verdi als Verhandlungspartner für Kabine an

München (APA/Reuters) - Die deutsche Internet-Kleinanzeigenbörse Scout24 will mit der Übernahme des Vergleichsportals Finanzcheck.de künftig mehr an Gebrauchtwagen-Krediten verdienen. Der Münchner Betreiber der Portale autoscout24.de und immobilienscout24.de zahlt für den defizitären Ratenkredit-Vermittler 285 Millionen Euro.
 

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Scout24 kauft Vergleichsportal Finanzcheck.de

Washington/Berlin (APA/Reuters) - IWF-Chefin Christine Lagarde hat US-Präsident Donald Trump vor einer Eskalation des Handelsstreits gewarnt. "Die Spannungen in der Handelspolitik haben bereits ihre Spuren hinterlassen, das Ausmaß der Schäden aber hängt davon ab, was die Politik als Nächstes tut", schrieb Lagarde in einem am Mittwoch veröffentlichen Blog im Vorfeld des G-20-Finanzministertreffens am Wochenende in Buenos Aires.
 

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IWF-Chefin Lagarde - Handelsstreit dürfte USA am härtesten treffen