Portalbetreiber Scout24 profitiert von mehr Maklern und Händlern

München (APA/dpa) - Der Internetportalbetreiber Scout24 hat zum Jahresende dank steigender Makler- und Händlerzahlen operativ unerwartet viel verdient. Auf Jahressicht dürfte das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit um 12,6 Prozent auf 252,8 Mio. Euro zugelegt haben, teilte die im SDax notierte Firma am Dienstag in München auf Basis vorläufiger Zahlen mit.

Besonders im vierten Quartal legte das operative Ergebnis mit gut 18 Prozent kräftig zu. Das Unternehmen betreibt die Online-Marktplätze Immobilienscout24 und Autoscout24. Je mehr Wohnungen, Häuser und Autos auf den Portalen vermittelt werden, umso profitabler wird das Unternehmen tendenziell.

Im Jahresverlauf habe der Immobilienmarktplatz den Trend bei abwandernden Maklern umkehren können, in vielen wichtigen Städten sei das Unternehmen wieder auf Wachstumskurs, sagte Vorstandschef Greg Ellis. Im Autovermittlungsgeschäft legten die Händlerzahlen vor allem in Deutschland ebenfalls zu.

Der Umsatz kletterte 2017 um 8,5 Prozent auf 479,8 Mio. Euro und lag damit im Rahmen der Erwartungen von Analysten. Die Prognose für 2018 bestätigte das Unternehmen, der Erlös soll mit einem hohen einstelligen bis niedrig zweistelligen Prozentsatz wachsen.

Wien/Linz (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) und andere hat der Zweitangeklagte Walter Meischberger heute den ganzen Tag lang die genauen Fragen der Richterin zu den Liechtenstein-Konten beantworten müssen. Dabei kam der frühere FPÖ-Spitzenpolitiker und Grasser-Trauzeuge einige Male ins Rätseln - obwohl er ja angibt, alle drei Konten seien in Wahrheit ihm zuzurechnen.
 

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Grasser-Prozess - Meischberger rätselt über Liechtenstein-Konten

Sonja Sarközi wird Chefin der russischen Sberbank Europe in Wien

Wirtschaft

Sonja Sarközi wird Chefin der russischen Sberbank Europe in Wien

Dublin/Frankfurt (APA/dpa) - Die deutsche Bundesregierung soll nach Auffassung der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) mehr für den Luftverkehr und die dort beschäftigten Arbeitnehmer tun. Es gelte unter anderem, atypische Beschäftigungsmodelle auf europäischer Ebene zu unterbinden, erklärte VC-Präsident Ilja Schulz am Mittwoch beim Deutschen Verkehrspilotentag in Frankfurt.
 

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Pilotengewerkschaft Cockpit kritisiert Leihpilotensystem bei Ryanair